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Ernte

Weidetaxi

von , am
24.08.2015

Für Abenteurer gibt es das Lasso an der Satteltasche. Für alle anderen kommt das Weidetaxi von Pronar wie gerufen. Der Viehanhänger bringt Kühe und Jungrinder einfach auf die Weide und wieder zurück. Mit wenig Stress für Mensch und Tier. Wir sind eingestiegen.

Kein Durchgang zwischen Stallwand und Anhänger: Die Flügeltüren nehmen die Fahrgäste in Empfang. © Foto: Göggerle
In der Nähe von Ballungsräumen, S-Bahn-Gleisen und Bundesstraßen nehmen Tiere lieber das Taxi, um zwischen den Weiden zu wechseln. Das bedeutet weniger Stress für Tier und Mensch. Vergleicht man den Kurier TO 46/2 mit Taxis, wäre der Anhänger eine Stretchlimousine. Auf rund 16 m² bekommen die Fahrgäste einen Standplatz mit Aussicht. Wir chauffierten Fleckviehkühe mit dem Anhänger des polnischen Herstellers Pronar. Außer dem Transfer von und zur Weide schafft das Großraumtaxi Entlastung für Betriebe mit mehreren Standorten: im ausgesiedelten Stall melken, während Jungvieh oder Trockensteher in den Altgebäuden bleiben. Auch mit wenig Fahrgästen schafft der Viehtransportanhänger Erleichterung:
  • Die Tier kommen einfach und sicher von A nach B.
  • Der Boden senkt sich hydraulisch und die Tier laufen gerne rein und wieder raus.
  • Flügeltüren und seitliche Fanggatter erleichtern das Verladen mit weniger Stress für Mensch und Tier.
  • Die Verarbeitung und praktische Details am Anhänger überraschen.
  • Der Weideanhänger von Ponar ist eine Alternative zum Treiben der Tiere sowie zu Viehtriebwagen oder Pkw-Viehanhängern. tg
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin September 2015 erschienen.
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