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Amazone: Intelligenter Streuer ZA-TS mit Argus-Twin

Dieser Artikel ist zuerst in der DLZ erschienen.

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Amazone Düngerstreuer ZA-TS mit Argus Twin
© Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
von , am
24.01.2017

Radarsensoren überwachen am Argus-Twin-System, wie der Dünger fliegt und das System korrigiert die Querverteilung. Wir hatten den Streuer ZA-TS mit Argus Twin im Test.

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung, sagt ein Sprichwort. Mit der Wiegeeinrichtung werden Düngerstreuer genauer. Es entfällt das Abdrehen und die Ausbringmenge wird geregelt, da die Sensoren ständig das Gewicht ermitteln. Was die Streuer bisher nicht konnten: die Überwachung der Querverteilung. Hier setzt Argus Twin an und bekommt Kenntnis über die Verteilung.

Radar scannt die Körner

Amazone Düngerstreuer ZA-TS mit Argus Twin
© Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin

Sieben Radarsensoren auf jeder Seite messen, in welche Richtung die Streuscheiben den Dünger werfen, und überwachen die Querverteilung, auch bei Teilbreiten und beim Grenzstreuen. Der Jobrechner verarbeitet die Messwerte der Sensoren und verstellt das Einleitsystem – also die Öffnung und den Aufgabepunkt auf die Streuscheibe. Sollte die gemessene Ausbringung nicht mit dem Sollwert übereinstimmen, wird automatisch das Einleitsystem verstellt.

Das System reagiert so auf Ungleichmäßigkeiten des Düngers, Düngerbelag auf den Streuschaufeln und Abnutzung derselben, aber auch Hangfahrten und Anfahr- und Abbremsvorgänge. Argus Twin verringert die Gefahr der technischen Streifenkrankheit und sorgt für eine gleichmäßigere Querverteilung. Das soll die Bestandsführung verbessern und für gleichmäßigere Pflanzenbestände und Abreife sorgen.

Was der Fahrer noch einstellen muss: Die Wurfrichtung ist vom Dünger, von der Arbeitsbreite der Streuschaufeleinheit und der Streuscheibendrehzahl abhängig. Deshalb muss mit Argus Twin noch zusätzlich die Soll-Wurfrichtung, die sich der Streutabelle entnehmen lässt, eingegeben werden.

Bedienen auf zwei Displays

Terminal Amapad von Amazone
© Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin

Wir bedienten den Streuer hauptsächlich mit dem 10-Zoll-Fendt-Terminal und überwachten Section Control über den Amapad-Bildschirm. Wichtig: Wer Section Control nutzt, muss die in der Streutabelle oder App hinterlegten Ein- und Ausschaltpunkte eintragen. Nur so schaltet das System am Vorgewende den Streuer richtig ein oder aus.

Mit Section Control nimmt der ISOBUS-Rechner dem Fahrer viel Arbeit ab. Amazone bietet alternativ seinen Multifunktionsgriff AmaPilot in zwei Varianten an: einen mit fester und einen mit freier (Amapilot+) Tastenbelegung. Wie auch beim Amapilot+ ist die Belegung des Fendt-Joysticks in der Software voreingestellt.

 

Der vollständige Test ist im dlz agrarmagazin Februar 2017 erschienen.

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