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Saat

Eine Drille, vier Kombinationen

von , am
26.01.2015

Pöttinger baut Drillen nicht nur auf Kreiselegge und Kurzkombination auf, sondern auch auf die Kurzscheibenegge Terradisc und den Grubber Synkro. Wir haben die Terradisc 3001 multiline und die Kurzkombination Fox 300 D getestet.

Mit der Pöttinger Terradisc 3001 multiline Mulchsaat in einem Arbeitsgang schon mit 115 PS möglich. © Foto: Holzhammer
Flexibilität ist Trumpf. Für die Bodenbearbeitung übersetzt Pöttinger dies folgendermaßen: Die Vitasem Drillen können nicht nur mit einer Lion Kreiselegge oder einer Fox Kurzkombination, sondern auch mit einer Terradisc Scheibenegge oder einem Synkro Grubber kombiniert werden. Der Landwirt kann sich seine Drilltechnik nach seinen Vorlieben und Böden zusammenstellen. Sollten sich Ansichten und Anforderungen einmal ändern, kann er seinen Maschinenpark einfach um ein Bodenbearbeitungsgerät erweitern – die vorhandene Vitasem Drille kann mit jeder Maschine verbunden werden.

Kurzkombination für leichte Böden

Die Fox 300 D ist eine verkürzte Saatbettkombination mit Scheibenelementen, die kaum länger als eine Kreiselegge baut. Im Gegensatz zur Fox 300 mit Garezinken ist sie mit ihren 410 mm Scheiben auch für die Mulchsaat geeignet.
Die Testböden waren für die Fox 300 D grenzwertig schwer und feucht, dennoch hat sie einen guten Eindruck hinterlassen. Auf gepflügtem Boden erzeugte sie kleine Kluten und dazwischen ein feines Saatbett, im gemulchten Raps waren die Kluten größer, für weniger empfindliche Feldfrüchte aber immer noch ausreichend klein.

Die Drille im Sattel

Um aus der Kurzscheibenegge Terradisc 3001 eine Saatkombination Terradisc 3001 multiline zu machen, bedarf es weniger Veränderungen. Vorne wird eine Deichsel für den Schlepper angebaut, als hinten wird eine zweigeteilte Gummipackerwalze als Nachläufer montiert. Die Drille sitzt dann auf der Walze und wird von einem am Anbaubock der Kurzscheibenegge angeschlagenen Arm gehalten.

Auch die Terradisc 3001 multiline hatte mit den feuchten Testböden zu kämpfen. Wo der Grubber vorgearbeitet hatte, hinterließ sie große Kluten, aber auch viel Feinerde. Im stehenden Senf war es zu nass und die Kluten dementsprechend (zu) groß.
amh
 
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Febraur 2015 erschienen.
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