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Traktoren

300er neu gemacht

von , am
23.04.2015

Fendt hat den 300 Vario grundlegend überarbeitet. Was sich beim neuen S4 alles verändert hat, haben wir für Sie herausgefunden.

  © Foto: Feuerborn
Seit mehr als 30 Jahren ist der 300er fester Bestandteil des Fendt-Produktangebots. Zwischen dem Farmer 300 und dem neuen 300 Vario, intern S4 genannt, liegen 35 Jahre. In diesen wurden rund 128.000 Schlepper verkauft, davon seit 2006 allein 17.000 als stufenlose Varios.
Die neuen 300er haben im Rahmen des Tier-4-final-Updates nicht nur neue Motoren aus dem eigenen Haus bekommen. Fendt hat die Gelegenheit genutzt und das Konzept der Baureihe grundlegend verändert. Die Blockbauweise ersetzt nun ein taillierter Halbrahmen. Die Visioplus-Kabine mit der Panoramafrontscheibe ist nun auch in der unteren Mittelkasse Standard. Den sehr differenzierten Anforderungen dieses Markts begegnet Fendt beim neuen 300 Vario ab sofort mit zwei unterschiedlichen Ausstattungsvarianten: Power und Profi. Dieses System kennen wir schon von den größeren Baureihen. Eine ProfiPlus-Variante gibt es beim 300 Vario allerdings nicht.
Unter der Haube verrichtet nun ein 4,4-l-Motor von Agco Power seine Dienste. Leer zeigte sich unser 313 Vario spritzig; vor der mit Rindenmulch voll beladenen Mulde musste sich der Motor spürbar reinknien. In dieser Leistungsklasse ist das allerdings keine allzu große Schande. Die Kraft an die Räder bringt das bewährte, mechanisch einstufige ML-75-Getriebe, das schon im Vorgänger zum Einsatz kam. Neu ist die Einstellung der Fahrpedalspreizung über einen Drehregler in der Seitenkonsole. Damit entfällt das Hin- und Herschalten zwischen zwei elektronischen Fahrbereichen wie beim Vorgänger. amh
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Mai 2015 erschienen.
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