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Billig ist nicht immer günstig

von , am
29.05.2015

Kommt ein Gespräch auf die Ersatzteilpreise, heißt es in der Regel „zu teuer“. Und jeder kennt jemanden, bei dem Teile günstiger zu bekommen sind. Und die Qualität? Hierzu kann oft nichts gesagt werden.

Wie sich die Messerqualität auf die Strohverteilung auswirkt, zeigt das Bild: links scharfe Messer bei guter Verteilung und rechts stumpfe Klingen mit schlechter Strohverteilung. © Foto: Claas
Bei Verschleißteilen gibt es ein großes Angebot: Original, verschleißoptimiert (Premium) und Nachbau. Doch die Qualität der Teile lässt sich vorher oft nicht beurteilen.
Gerade bei den so genannten Schnelldrehern - überwiegend Verschleißteile - besteht ein reger Wettbewerb. Klingen für Schneidwerke oder Strohhäcksler beim Mähdrescher oder Messer, Gegenschneiden und Verschleißbleche beim Feldhäcksler sowie Messer und Pick-up-Zinken für Pressen werden von vielen Anbietern verkauft. Der Landwirt oder Lohnunternehmer steht also vor der Frage, ob er Nachbauteile, Originalersatzteile oder Premiumteile (mit einer hochvergüteten Verschleißfläche) kaufen soll. Original- und Premiumteile sind teurer als die Nachbauteile. Sind sie aber auch besser? Aber nicht nur die Qualität der Teile ist für die Wirtschaftlichkeit entscheident. Auch die Kosten: Dabei ist nicht der Teile-Preis ist entscheidend, sondern die Prozesskosten, also die Kosten für das Verfahren beispielsweise Strohhäckslen beim Mähdrescher, die Wartungskosten und Stillstandzeiten. fe
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Juni 2015 erschienen.

Weitere Informationen

Nur einen Klick entfernt zeigt ein Video zeigt die Unterschiede von verschiedenen Klingen im Strohhäcksler an Hand der Häckselqualität: https://youtu.be/PmzN_LQqqvo
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