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Rind

Saubere Leistung

von , am
23.04.2015

Auf dem Betrieb Gröttrup haben die abgehenden Kühe im Durchschnitt über 58.000 kg Milch gegeben. Bei diesen guten Leistungen liegen die Zellzahlen im Schnitt der letzten fünf Jahre bei gerade einmal 118.000.

Gerrit (li.) und Jan Gröttrup melken in Isterberg 150 Holsteinkühe. © Foto: Diersing-Espenhorst
Knapp 100 m von der A 30 und nur etwa zehn Kilometer von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt, liegt der Betrieb der Familie Gröttrup. Gerrit und seine Eltern Frieda und Jan Gröttrup melken hier heute 150 Kühe. „Vor drei Jahren bauten wir einen neuen Boxenlaufstall plus Nachzuchtställen und Melkstand“, berichtet Gerrit Gröttrup. Dieser Stall mit Tiefboxen und Spaltenboden schließt sich direkt an den alten Stall an. In der Mitte zwischen dem alten und dem neuen Stallbereich liegt der Melkstand: ein 2x18 Swing-over.

Strikte Routine

Das Wichtigste ist Gröttrups beim Melken eine strikte strikte Routine. „Wir melken sechs Kühe vor und rüsten an. Dann kommen die nächsten sechs. Dadurch erreichen wir, dass die Kühe eine Minute nach der ersten Berührung angesetzt werden“, erklärt Jan Gröttrup. Rote Markierungen über dem sechsten und zwölften Melkplatz zeigen dem Melker, wo die nächsten sechs Kühe beginnen. Nach dem Melken werden die Zitzen gedippt und die Kühe verlassen den Melkstand.
Mit dieser Melkroutine erreichen Gröttrups im Schnitt der letzten fünf Jahre Zellzahlen von unter 120.000. Entwickelt doch einmal eine Kuh eine Euterentzündung, verwenden die Landwirte bei leichteren Fällen auf homöopathische Mittel. „Wir setzen drei Tage lang Homöopathika ein“, erläutert der Seniorchef. „Ist bis dahin keine Verbesserung eingetreten, folgt eine konventionelle Behandlung.“ de
Der vollständige Beitrag ist im dlz primus Rind Mai 2015 erschienen.
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