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Rind

Auf zur Wiesn

von , am
24.08.2015

Gut 560 Ochsen werden jährlich auf dem Gut Karlshof gemästet. Alleine 120 Ochsen davon verspeist das Partyvolk auf dem Münchner Oktoberfest. Die restlichen 440 Tiere werden das Jahr über an verschiedene Abnehmer verkauft.

Die Tiere werden im Alter von etwa sechs Monaten eingekauft. © Foto: Kiermeir
Langsam dreht sich der Ochse am Spieß. Er lockt hunderte Hungrige an. Was auf dem Okoberfest an den Mann und die Frau gebracht wird, stand noch vor Kurzem in den Ställen des Gut Karlshof in Ismaning.

Große Gruppen

„120 ausgemästete Fleckviehtiere liefern wir während des Oktoberfests an die Ochsenbraterei“, berichtet Stephan Lieberth, der Gutsverwalter des Karlshof, auf dem seit fast 30 Jahren Ochsen gemästet werden. „Man wollte sich damals von der Masse abheben und den Gewinn steigern. Mit der Ochsenmast funktioniert das. Der Erlös liegt deutlich über dem von Bullen.“

Jedes Tier hat einen Abnahmevertrag

Eine Schwierigkeit ist allerdings der Absatz: Man muss sich Markt und Nachfrage im Prinzip selbst schaffen. Dem Gut Karlshof, einem von elf Stadtgütern Münchens, ist dies gelungen. „Insgesamt vermarkten wir jährlich rund 560 Ochsen an feste Abnehmer“, sagt der 44-jährige Verwalter. „Dabei besteht für jedes Tier, das den Betrieb verlässt, ein Vertrag.“ Der Vorteil für die Abnehmer ist aus Stephan Lieberths Sicht eindeutig: „Sie bekommen hochwertiges Fleisch gleichbleibender Qualität.“ de
Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin September 2015 erschienen.
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