Login
Schwein

Wie arbeiten... Tiertransporteure?

von , am
23.06.2015

Wie kommen Schweine eigentlich von A nach B? Welcher logistische und hygienische Aufwand steckt dahinter? Wir haben zwei Tiertransporteure bei ihrem Arbeitstag begleitet.

Berufskraftfahrer Bodo Grzyb lädt „seine Jungs“ bei der Besamungsstation ab. © Foto: Grave
Während manch einer sich im Bett noch einmal umdreht, um sich ein letztes Mal genüsslich in die Decke zu kuscheln, ist Bodo Grzyb (55) aus dem Landkreis Lüneburg schon längst auf den Beinen beziehungsweise auf Rädern. Um 4:30 Uhr heute Morgen ging es los, 30 wertvolle Zuchteber hat er mittlerweile auf seinem Spezial-Lkw geladen.
Hier hat jedes Tier seine Einzelbucht. Die Jungeber sind knapp 200 Tage alt, Bodo Grzyb hat sie aus dem Quarantänestall abgeholt, in dem sie 30 Tage verbracht haben. Nach mehreren bestandenen Gesundheitschecks sind sie nun bereit für den Transport zur Besamungsstation. An dieser Stelle kommt Bodo Grzyb ins Spiel, denn er ist dafür zuständig, die Zuchttiere wohlbehalten von A nach B zu bringen.

Zuchttiere und Ferkel

„Seit 1983 fahre ich Zuchttiere“, erklärt Bodo Grzyb, der hierzu einem Führerschein der Klasse 2 besitzt. Dieser befähigt ihn, gewerblich Tiere zu transportieren. „Ich kann theoretisch alle Nutztierarten fahren, verlade aber ausschließlich Schweine“, merkt er an.
Denn der 55-Jährige macht Touren für die VzF, eine der größten Beratungs- und Vermarktungsorganisationen Deutschlands. ag
Der vollständige Beitrag ist im dlz primus Schwein Juni 2014 erschienen.
Auch interessant