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Schwein

Milch auf Rollen

von , am
23.04.2015

Bei großen Würfen ist das Zufüttern der Ferkel sinnvoll. Leider ist es häufig Handarbeit und mit viel Schlepperei verbunden. Doch es geht auch anders!

Kinderleichtes Zufüttern von Saugferkeln im Abferkelabteil: Dank mobiler Futterwagen ist dies gut möglich. © Foto: Werkbild
Es gibt immer mehr Firmen, die Futterwagen anbieten, mit denen Saugferkel in der Abferkelbucht mobil und teilweise automatisiert gefüttert werden können. Mit ihnen lassen sich Ferkelmilch, aber häufig auch Joghurt oder breiartige Komponenten wie Prestarter mit einem höheren Trockensubstanzgehalt verfüttern. Wir haben die gängigsten Modelle für Sie in einer Marktübersicht zusammengefasst. Die Devise lautet: Milch fahren statt Milch schleppen.
Die Milchwagen sind sicherlich eine Erleichterung für viele Ferkelerzeuger – sowohl in Hinblick auf die körperliche Belastung als auch beim Management von großen Würfen. Die Beifütterung wird bis zu einem gewissen Grad automatisiert und somit einheitlicher. Das ist auch beim Einsatz von Fremdarbeitskräften nicht zu unterschätzen. Dank der gezielten Ausdosierung und der teilweise vorhandenen Reinigungsprogramme wird das Zufüttern außerdem hygienischer. Jeder sollte selbst entscheiden, welches Modell das Richtige ist und welche Ausstattungsvarianten für den eigenen Betrieb und die Sauenzahl sinnvoll sind. Sicherlich spielt hier auch der Preis eine wichtige Rolle. Aber eins ist klar: Das Zeitalter des Milcheimer- und Gießkannenschleppens können Sie mit diesen Lösungen getrost für immer hinter sich lassen. mh
Der vollständige Beitrag ist in dlz primus schwein Mai 2015 erschienen.
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