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Schwein

Ordentlich Zündstoff

von , am
26.03.2015

Auf Erdgas als Energieträger angewiesen zu sein, ist oft ein teures Vergnügen. Auf Sonne und nachwachsende Rohstoffe wie Miscanthus zu setzen, dagegen weniger. Familie Frilling versorgt ihre Schweineställe wie auch das Wohnhaus nahezu unabhängig von externen Energieversorgern.

Hoch hinaus: Anne und Georg Frilling bauen den bis zu 4 m hoch wachsenden Miscanthus an. Diesen verfeuern sie zwecks Wärmeproduktion in einem Biomasseheizkessel. © Foto: Grave
Hierzulande wird es Chinaschilf oder - noch treffender - Elefantengras genannt. Denn mit seinen vier Metern Höhe ist es ein wahrer Gigant auf den Feldern: Gemeint ist Miscanthus. Das Gras ist nicht nur anspruchslos und wächst gut, es kann noch viel mehr. So lässt es sich hervorragend energetisch nutzen. Zum Beispiel als Brennmaterial für eine Hackschnitzelheizung, wie es Familie Frilling aus Goldenstedt im Landkreis Vechta beweist.
Georg Frilling (33) kümmert sich gemeinsam mit Ehefrau Anne (36) und seinen Eltern Georg und Ursula um 260 Sauen dänischer Genetik, 1.600 Ferkelaufzucht- sowie 1.150 Mastplätze. Zudem werden 85 ha Ackerland bewirtschaftet.
"Für unsere Schweineställe und das Wohnhaus wollten wir ein anderes Energiekonzept, mit dem wir weitgehend unabhängig von Stromversorgern sind und damit verbunden auch auf teures Erdgas verzichten", berichtet der Landwirt, der aus diesem Grund ein für den Betrieb maßgeschneidertes Energiekonzept entwarf. ag
Der vollständige Beitrag ist im dlz primus Schwein April 2014 erschienen.
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