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Besamungsexperten tagten in Dresden

Zuchtfortschritt immer rascher

von , am
14.06.2017

In Dresden diskutierten Experten über die neusten Entwicklungen in der Besamung von Schweinen.

Gruppenfoto der Teilnehmer des Kongresses AIM
Gruppenfoto der Teilnehmer des Kongresses AIM © Werkbild

Der genetische Zuchtfortschritt kommt immer rascher in den Endstufen der Schweinehaltung an. Das wurde auf dem Weltkongress der AIM World Wide, der in diesem Jahr in Dresden stattfand, wieder deutlich. Tagungsschwerpunkte waren die weitere Verbesserung der Verdünnung der Tuben und die Optimierung der Qualitätssicherung. Lukas Keil von Topigs SNW belegte mit seinen Untersuchungsergebnissen aus dem Feld zum Beispiel, dass Eber dank eines neuen Verfahrens bis zu zehnmal mehr genutzt werden können.

Außerdem schreitet der Zuchtfortschritt dank der möglichen schärferen Selektion rascher voran. Die erzielten Resultate überzeugen und die Methode sei angekommen. Laut der Experten sei es nur eine Frage der Zeit, wie schnell sie sich in der Branche durchsetzt, so die Ansicht der Experten.

Die Ergebnisse sind zum Teil Verdienste der AIM World Wide (Artificial Insemination-Management). Das Netzwerk von rund 60 internationalen, spezialisierten und praxisnahen Wissenschaftler und Experten aus 26 Ländern besteht seit rund 20 Jahren und ist eine Tochterorganisation von Topigs Norsvin.

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