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Tierwohl: Freiwillig besser als verordnet

MdB Johannes Röring ist neuer Präsident im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV). © Bockholt
von , am
01.10.2014

MdB Johannes Röring ist neuer Präsident im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV). © Bockholt
Eine klare Absage erteilte Johannes Röring, Vorsitzender des Fachausschusses Schweinefleisch des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes politischen Ankündigungen, die Nutztierhalter mit weiterem Ordnungsrecht zu maßregeln.[[mehr]]
 
Dies bremse allenfalls jegliches freiwillige Engagement aus und erweise dem Tierschutz einen Bärendienst. Stattdessen komme es jetzt darauf an, die Tierhalter bei ihren Bemühungen um freiwillige, über das Gesetz hinausgehende Maßnahmen zu unterstützen und gemeinsam mit Forschung und Wissenschaft nach praktikablen Lösungen zu suchen.
 
Präsident Röring sieht in der "Brancheninitiative Tierwohl" der Wirtschaft den einzig gangbaren Weg, um mehr Tierwohl außerhalb der Marktnische zu realisieren und so eine "freiwillige Verbindlichkeit" zu gewährleisten und um die landwirtschaftliche Tierhaltung für Tier und Tierhalter gleichermaßen nachhaltig und kontinuierlich weiterzuentwickeln. 
 

Schulterschluss in Produktionskette

Mit der Initiative Tierwohl ist es erstmals gelungen, im gemeinsamen Schulterschluss mit der gesamten Produktionskette Fleisch die Weichen für noch mehr Tierwohl in deutschen Nutztierställen zu stellen. Entscheidend ist dabei, dass alle Partner der Kette - angefangen von den Nutztierhaltern, über die Schlachtbranche bis hin zum Lebensmitteleinzelhandel und zum Verbraucher – die damit verbundene Verantwortung für die jeweilige Stufe übernehmen. "Dieses stufenübergreifende Verantwortungsbewusstsein ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass diese freiwillige Initiative der Wirtschaft am 1. Januar 2015 starten wird."
 
 
 
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