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Tierwohl: Schnell anmelden

von , am
23.09.2014

© agrar-portal
Wer als Schweinehalter an der Brancheninitiative Tierwohl teilnehmen will, sollte sich zügig anmelden, sobald Startschuss gefallen ist. [[mehr]] Das rät Dr. Heinz Schweer, Vion Deutschland.
 
Der Start der Brancheninitiative Tierwohl ist für Anfang 2015 geplant. Derzeit stehen 65 Mio. Euro zur Verfügung für rund 58 Mio. Schweineschlachtungen. Da neben Schweinemäster, auch Ferkelerzeuger und Aufzuchtbetriebe an der Intiative teilnehmen können, werde das Geld möglicherweise nicht für alle Interessierte Landwirte reichen, vermutet Schweer. So sei zum Beispiel das Interesse norddeutscher Schweinehalter sehr groß, an der Brancheninitiative teilzunehmen, berichtete Schweer vor süddeutschen Vieherzeugergemeinschaften. 
 
Die Anmeldung wird im Windhundverfahren erfolgen. Landwirte müssen sich daher an ihren QS-Bündler wenden, wenn sie teilnehmen wollen. Für den höheren Tierschutzaufwand erhalten die Landwirte eine Entschädigung, maximal gibt es neun Euro pro Mastschwein, mindestens sind 3 Euro nötig. Schweinehalter können aus einem Kriterienkatalog auswählen, welche Tierschutzauflagen sie in ihrem Betrieb umsetzen wollen (siehe auch dlz 10/2013).
 
 

Clearingstelle zahlt Boni

Die Boni wird eine Clearingstelle an Landwirte zahlen. Dafür melden die Schlachthöfe die Anzahl der Schweine, welche die Kriterien der Brancheninitiative erfüllen. Landwirte sind drei Jahr lang gebunden. Pro Jahr ist ein unanmgeldetes Audit vorgesehen sowie nach jedem Wechsel eines Kriteriums, z.B. statt Rauhfuttergabe mehr Platz im Stall etc. Ein Wechsel ist aber nur einmal pro Jahr möglich. 
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