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Verheerende Unwetterschäden in der Steiermark

von , am
16.09.2014

© LK Steiermark
Die massiven Niederschläge in den vergangenen Wochen und der Starkregen der vergangenen Tage haben in der Steiermark rund zwölf Millionen Euro Schaden angerichtet. Mehrere Flüsse sind über die Ufer getreten und haben 8000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche überflutet. Extrem betroffen sind die Ackerkulturen Kürbis, Mais sowie Chinakohl und Freiland-Salate.

Ernteeinbußen bis zu 100 Prozent

Totalschäden sind auf 500 Hektar Kürbisflächen, 700 Hektar Maisflächen und 140 Hektar Chinakohl und Freiland-Salate zu verzeichnen. Diese Kulturen wurden von den Wassermassen niedergewalzt, sind total verschmutzt und können nicht mehr geerntet werden. Fünf Hektar Folienhäuser für Tomaten wurden samt den Pflanzen total zerstört.
Erheblich geschädigt sind insgesamt 2.200 Hektar Kürbisflächen, 5.000 Hektar Maisflächen sowie 200 Hektar Freiland-Salate und Chinakohl.

Hilfspaket für Bauern in Ausarbeitung

In den nächsten Wochen werde sich zeigen, wo überhaupt noch eine Ernte möglich ist. Denn viele Ackerflächen sind aufgrund der wassergesättigten und aufgeweichten Böden in den nächsten Tagen bis Wochen nicht mehr befahrbar. Die Regenfälle beeinträchtigen auch die Weinlese. Viele Weinbauern haben bereits mit Noternten begonnen, da ansonsten die Trauben am Stamm verfaulen.Das Land hat Soforthilfen zugesagt, die Landwirtschaftskammer verlangt zudem die Freigabe der Gelder des staatlichen Katastrophenfonds.
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