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Precision Farming

Agronator: Die größte Agrar-Drohne im Video

Der Agronator ist eine der größten Drohnen weltweit und kann 30 kg tragen. Wir haben den Oktokopter im Einsatz für die Landwirtschaft begleitet

von , am
12.06.2017

<p>Der <a href="https://www.agrarheute.com/bilder/mega-drohne-agronator-traegt-30-kilog…; target="_blank">Agronator</a> ist eine Drohne, die speziell für die Landwirtschaft entwickelt wurde. Mit einem Durchmesser von 4,60 Meter von Flügelspitze zu Flügelspitze ist der Agronator eine der größten Oktokopter weltweit. Den&nbsp;ausführlichen Fahrbericht lesen Sie in der Juliausgabe Ihres dlz agrarmagazins.</p>

Mega-Drohne: Agronator trägt bis zu 30 Kilogramm

Drohne Agronator auf dem Boden
Der Agronator ist eine Spezialanfertigung und einer der weltweit größten Oktokopter mit einem Durchmesser von 4,6 Meter von Flügelspitze zu Flügelspitze. Sie wiegt selbst inklusive zweier Akkupacks etwa 80 kg und hat bis zu 30 kg Nutzlast. © Helmut Süß
Drohne Agronator wird vorbereitet
Für den Transport werden dem Agronator die Arme abmontiert. Innerhalb von zehn Minuten ist er jedoch aufgebaut und einsatzbereit. © Helmut Süß
Saatguttank des Agronators wird vorbereitet
Die Nutzlast des Multikopters können beispielsweise Samen für Untersaaten oder Schneckenkorn sein. Denn die Drohne zeichnet sich dadurch aus, über die Felder fliegen zu können, wenn das Befahren wegen Nässe oder hohen Beständen nicht möglich ist. © Helmut Süß
Oktokopter Agronator auf dem Boden
Bisher wurde vor allem die Aussaat von Kleegras als erster Einsatzzweck ins Auge gefasst. Der Samen wird in den so genannten Hopper - den silbernen Behälter - gefüllt, an dem ein Schieber den Durchfluss begrenzt und ein Drehteller den Samen in die Breite streut. © Helmut Süß
Multikopter Agronator wird mit Akkus beladen
Zwei Lithium-Polymer-Akkus liefern eine Leistung von 50 kW bzw. 5 kW im Schwebeflug. Sie halten je nach Nutzlast und äußeren Bedingungen 25 bis 40 Minuten. Das Laden dauert dann ca. 30 Minuten. © Helmut Süß
Drohne Agronator hebt ab
Auf der Drohne ist außerdem ein GPS-Empfänger montiert, über den Routen geplant und abgeflogen werden können. Die Vision ist, dass die Drohne sich eigenständig die Position merkt, in der das Transportgut ausgeht, zu einer Ausgangsstation zurückfliegt und den leeren Hopper samt Akku gegen einen voll beladenen austauscht und anschließend an der gespeicherten Feldposition seine Bearbeitung fortsetzt. © Helmut Süß
Drohne Agronator vor Stromleitungen
Ein Lasersensor misst nicht nur den Abstand zum Boden, um eine gleichmäßige Arbeitshöhe zu gewährleisten, sondern erkennt auch Hindernisse. © Helmut Süß
Pilot steuert Multikopter Agronator
Um den Agronator einsetzen zu dürfen, braucht man einen Piloten mit Sachkundenachweis (ca. 2 Tage Schulung), sowie eine Aufstiegsgenehmigung, die für zwei Jahre erteilt wird (für die man Pilot, Gerät und Aufstiegsorte angeben muss). © Helmut Süß
Drohne erzeugt Luftwirbel
Die einzelnen Rotoren werden von bürstenlosen Industriemotoren angetrieben, die wasserdicht verkapselt sind. Die Wirbel am Boden zeigen die Kraft der Rotoren. © Helmut Süß
Drohne Agronator in der Luft
Der Preis für den Agronator liegt aktuell bei etwa 80.000 Euro. Sollten die Entwickler einen Vertriebspartner finden und die Drohne in größerer Stückzahl produzieren können, würde sich der Preis verringern. © Helmut Süß
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