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dlz-Aktuell

Ein Viertel weniger Mais

© Josef Koch
von , am
13.08.2015

Trotz einer katastropahlen Maisernte geht der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) weiterhin von einer durchschnittlichen Getreideernte in Deutschland aus.

© Josef Koch
Der Mais entwickelt sich dem hingegen zusehends zum Sorgenkind. Die Bestände leiden sehr unter der gegenwärtigen Hitze und Dürre. Folglich sind erhebliche Ertragseinbußen zu erwarten. Der DRV korrigiert daher seine aktuelle Ernteprognose für Mais von rund 4,6 Mio. t im Vormonat auf nunmehr 3,9 Mio. t. Das Vorjahresergebnis von gut 5,1 Mio. t wird somit um fast 24 Prozent unterschritten. 
 
 Für Raps erwartet der Verband wie im Vormonat eine Erntemenge von 4,9 Mio. t mit in der Summe durchschnittlichen Ölgehalten. Die Weizenernte soll nun mit 25,7 Mio. t rund 0,3 Mio,t höher als im Vormonat sein. Die Proteinwerte liegen soweit bekannt zumeist über dem Ergebnis des Vorjahres. Die Wintergerstenernte beziffert der Verband gegenwärtig mit gut 9,1 Mio. t nach 8,6 Mio. t im Vormonat. Die Erntemenge von Sommergerste wird leicht höher auf nunmehr gut 2,0 Mio. t geschätzt, die Roggenernte wird unverändert mit 3,3 Mio. t erwartet.
 
Insgesamt soll die deutsche Getreideernte mit 47,3 Mio. t eher durchschnittlich ausfallen.
 
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