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Vion verdoppelt Kapazitäten in Bayern

von , am
23.04.2015

Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Schlacht- und Zerlegebetriebe des Fleischkonzerns Vion Food Group in Landshut und Waldkraiburg sind planmäßig angelaufen.

© Vion
Bis Herbst dieses Jahres investiert Vion mehr als 20 Millionen Euro, um die Kapazität beider Standorte deutlich zu erhöhen und die jeweiligen Produktionsabläufe zu optimieren. Sichtbaren Fortschritt machen vor allem in Landshut bereits die umfänglichen Erdarbeiten in beiden Bereichen des Ausbaus. So sind jeweils eine neue Betäubungsanlage sowie neue Zerlegung und Kühlung geplant ist. Mit der Gesamtmaßnahme in Landshut wird die Kapazität des niederbayerischen Standorts nahezu verdoppelt.
 
Nach Inbetriebnahme der neuen Infrastrukturen können in Landshut pro Woche 21.000 anstatt bisher 11.000 Scheine verarbeitet werden. Im Vion-Betrieb in Waldkraiburg betreffen die ersten bereits angelaufenen Umbaumaßnahmen vor allem die Innenraum-Neuaufteilung der bestehenden Gebäude und den Neubau eines hochmodernen Kühl- und Lagerraums für Rinderviertel. Parallel dazu wird ein neuer LKW-Waschplatz gebaut.

neues Feld

Mit dem Ausbau in Waldkraiburg wird die Schlachtkapazität des Standorts von 2.500 auf 5.000 Rinder pro Woche erhöht. Gleichzeitig wird die Zerlegekapazität nahezu verdoppelt. Damit ist Waldkraiburg der größte Rinderschlacht- und Zerlegebetrieb innerhalb des Vion-Konzerns.
 
Währenddessen liegt dem Unternehmen seit Anfang dieser Woche das behördlich geforderte Lärmschutzgutachten für den Neubetrieb in Waldkraiburg vor. Mit dem Fortgang beider Erweiterungsobjekte zeigt sich Vion-COO Bernd Stange sehr zufrieden: "Die Maßnahmen sowohl in Waldkraiburg, wie auch in Landshut sind planmäßig angelaufen und werden wie vorgesehen im Herbst dieses Jahres abgeschlossen". 

Während Vion die Kapazitäten in Landshut und Waldkraiburg verdoppelt, schließt Vion andere Standorten wie Pfarrkirchen, Straubing und Leutkirch.
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