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Vion will Marktanteile halten

von , am
22.09.2014

Bernd Stange, Vion COO Beef, betont, die Stärkung der Marke „Nocker“ stehe für Vion im Fokus. © Koch
Trotz der Schließung der einiger Schlachtstandorte in Bayern will Vion keine Marktanteile verlieren. [[mehr]] Das machte Vion-Manager Bernd Stange vor süddeutschen Erzeugergemeinschaften klar. Bis Mitte nächsten Jahres will Vion bekanntlich die Rinderschlachtungen auf die Standorte Bamberg, Crailsheim, Buchloe, Waldkraiburg und Buchloe konzentrieren. Die Standorte Leutklirch, Weiden und Pfarrkirchen sollen bis dahin geschlossen werden.
Ebenso will Vion künftig im süddeutschen Raum nur noch Schweine in Crailsheim, Bamberg, Landshut und Vilshofen schlachten. 
 
Ob Vion tatsächlich bei rückläufigen Tierbeständen und wachstumswilligen Konkurrenzunternehmen wie Tönnies und Müller seine Schlachtzahlen stabil halten kann, sehen Marktkenner indes skeptisch. 
 
Insgesamt will Vion 2014 rund 30 Mio. Euro in Bayern investieren. Wie hoch der Gesamtaufwand für die Schließung der Standorte und Umstrukturierung ist, ließ Stange offen. Ebenso seien planmäßig die Bankengespräche zur Finanzierung der Umstrukturierung im Konzern noch nicht abgeschlossen. 
 

   

Transportentfernung steigt kaum

Stange machte deutlich, dass sich die Transportenfernungen für die Landwirte im Schnitt kum zunehmen werden. So geht Vion davon aus, dass zum Beispiel durch das Schließen desn Standortes Pfarrkirchen Rinder im Schnitt des Einzugsgebietes nur 6 km mehr nach Waldkraigrug transportiert werden müsssen.
Bei Schweinen würde sich der Transport durch das Schließen des Standortes Straubing von 52 auf 56 km (Landshut) bzw. 71 km (Vilshofen) erhöhen.
"Wir ziehen uns durch die Umstrukturierung nicht aus den Regionen zurück", hielt Stange als Fazit fest. 
 
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