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Weniger Mais zu erwarten

© Koch
von , am
12.10.2015

Die weltweite Maisernte wird in diesem Wirtschaftsjahr erneut kleiner eingestuft als noch vor vier Wochen erwartet.

© Koch
So hat das US-Landwirtschaftsministerium in seiner neuen Schätzung am vergangenen Freitag die Weltmaisernte um knapp 5,5 Mio. t auf 972,6 Mio. t zurückgenommen. Obwohl auch der Verbrauch sinken soll wird die Ernte nicht ausreichen, diesen zu decken. Folge: Die Endbestände werden um fast 2 Mio. t auf 187,8 Mio. t sinken.
 
Bei Weizen haben die US-Experten indes die Welternte auf 732,8 Mio, t erhöht. Bei einem stabilen Weizenverbrauch werden daher die Endbestände weiter auf 228,5 Mio. t ansteigen. Obwohl die EU-Ecporte bisher langsamer als im Vorjahr laufen, sehen die US-Exprten die EU-Ausfuhren mit 33 Mio. t nochmals höher als im September. Gegenüber 2014/15 wären dies aber 2,5 Mio. t niedriger Exporte.
 

Weniger US-Sojabohnen

Da die US-Sojabaohnenernte in der aktuellen US-SChätzung vom vergangenen Freitag Abend mit weniger als 106 Mio. t unter den Markterwartungen lag, konnte die Börsennotioerungen lcicht anziehen. Schließlich wird in den USA die Versorgungslage enger.
 
Weltweit indes hat sich an der guten Versorgungslage wenig geändert. Bei einer leicht höheren Welternte vomn 320,5 Mio. t werden die Endbestände nur leicht gegenüber der Septemberschätzung ansteigen.  
 
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