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2013 war ein Rekordjahr für die 'Erneuerbaren'

von , am
29.08.2014

Als Ökostrom-Rekordjahr lässt sich das letzte Jahr bezeichnen. Nicht nur beim Stommixanteil auch bei der Investition haben die Erneuerbaren die Nase vorn. Fast 200 Milliarden Euro sind in den Ausbau geflossen.

2020 könnten 26 Prozent des Stroms weltweit erneuerbar hergestellt werden. © Rebecca Kopf/agrarheute.com
Das Jahr 2013 gilt als weltweites Ökostrom-Rekordjahr. Das ist über Klimaretterinfo.de zu erfahren. Im vergangenen Jahr seien die erneuerbaren Energien so stark ausgebaut worden wie noch nie. Alternative Energiequellen machen nun fast 22 Prozent (%) am weltweiten Strommix aus und liegen damit etwa auf Augenhöhe mit Erdgas, teilte Klimaretterinfo.de mit. Die Zahlen habe die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem jährlichen Medium-Term Renewable Energy Market Report veröffentlicht.

2020 etwa ein Viertel Strom aus Erneuerbaren

Aus dem Bericht geht hervor, dass der Anteil alternativer Energiequellen 5.070 Terawattstunden Strom entspricht. Das sind 240 Terawattstunden mehr als noch im Vorjahr. Für 2020 erwarte die IEA, dass 26 % des Stroms weltweit erneuerbar hergestellt werden. 2013 wurden umgerechnet fast 250 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 190 Milliarden Euro) in den Erneuerbaren-Ausbau gesteckt - ebenfalls ein Rekordwert, schreibe die IEA in ihrem Bericht. Damit seien 123 Gigawatt neue Kapazitäten installiert worden, vor allem mit Photovoltaik-Anlagen und Windrädern an Land.
 
Wie es heißt, nimmt die Agentur an, dass die Investitionen vorerst auf einem hohen Niveau bleiben. Ein Selbstläufer werde die globale Energiewende aber trotzdem nicht. Es wachse die Sorge darum, ob der Ausbau der Erneuerbaren langfristig noch voranschreiten könne, warnt die IEA. Die Politik schaffe auf einigen Schlüsselmärkten der OECD Ungewissheiten. Nach 2020 werde sich der Zubau aber wohl einpendeln, so stehe es im Bericht.
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