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Solarstrom

Ab 2021: Erste PV-Anlagen ohne EEG-Vergütung

PV-Anlage
am Freitag, 15.03.2019 - 08:00

Erste PV-Anlagen fallen nach einer 20-jährigen Laufzeit ab 2021 aus der EEG-Vergütung. Ein Weiterbetrieb bietet sich in den allermeisten Fällen an, doch muss er gut geplant werden.

Viele Landwirte beschäftigen sich schon mit der weiteren Nutzung ihrer Photovoltaikanlage nach dem Förderende. In zwei Jahren ist es so weit. Ab dem 1. Januar 2021 fallen die Solarstromanlagen in Deutschland, die im Jahr 2000 in Betrieb genommen wurden, nach einer 20-jährigen Laufzeit aus der Einspeisevergütung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) heraus.

Vor allem kleinere PV-Anlagen betroffen

Betroffen vom Förderende sind erst einmal vor allem kleinere Solarstromanlagen. 10.600 neue PV-Anlagen mit insgesamt 45,2 MW wurden nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) im Jahr 2000 errichtet. Davon waren 9.985 Kleinanlagen unter 10 kW mit einer installierten Leistung von 30 MW. Dahinter folgten 588 Anlagen mit 10 bis zu 100 kW (12,7 MW) und zwölf Anlagen mit 100 bis 1.000 kW (2,6 MW).

Was sollen betroffene PV-Anlagen Betreiber machen?

Welche Möglichkeiten haben also betroffene Betreiber von PV-Anlagen? Ist ein Weiterbetrieb der Anlage sinnvoll oder eher ein Verkauf oder gar eine Stilllegung? Grundsätzlich gilt es, hierbei zu beachten, dass die Anlagen nicht aus dem EEG als solches herausfallen, sondern nur aus der Vergütung des in das öffentliche Netz eingespeisten Solarstroms.

Auf Eigenverbrauch umrüsten

Doch was muss ein Landwirt investieren, der seine Anlage weiterbetreiben will und welche Optionen hat er? Die erste Wahl ist in vielen Fällen der Eigenverbrauch, um sich vom teuren Tarifstrom unabhängiger zu machen und so auch die anfallenden Betriebskosten zu decken. Um die Anlage auf Eigenverbrauch umzustellen, sind elektronische Veränderungen notwendig.

Lohnt sich eine eigene Solaranlage noch?