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Energiepflanze

Anbau nachwachsender Rohstoffe bleibt stabil

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Nicolette Emmerich, agrarheute
am
16.05.2018

Die hiesige Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe war mit geschätzten 2,65 Mio. ha 2017 geringfügig niedriger als im Vorjahr.

Deutsche Landwirte produzierten damit seit vier Jahren auf nahezu gleichbleibendem Niveau Biomasse, vor allem für die Strom-, Wärme- und Biokraftstofferzeugung, aber auch für die stoffliche Nutzung. Gemeinsam mit den Forstwirten liefern sie Deutschlands mengenmäßig wichtigsten erneuerbaren Energienträger sowie biobasierte Rohstoffe für Chemikalien und Produkte. Dies meldet die Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe e.V. (FNR).

1,4 Mio. ha Energiepflanzen für Biogasanlagen

Energiepflanzen für Biogasanlagen beanspruchten 2017 mit fast 1,4 Mio. ha erneut die größte Fläche beim Anbau von nachwachsender Rohstoffe.

  • Auf etwa zwei Drittel dieser Fläche wuchs Mais.
  • Auf dem anderen Drittel standen weitere Energiepflanzen wie Gräser, Getreide, Rüben und Leguminosen oder die Durchwachsene Silphie.

Diese bienenfreundliche Dauerkultur hat ihren Anbauumfang mit 1.900 ha gegenüber 2016 mehr als verdoppelt, so die FNR weiter. 

Biokraftstoffhersteller bevorzugen heimische Pflanzen

Die deutschen Biokraftstoffhersteller setzen überwiegend auf heimische Pflanzen wie Raps, Getreide und Zuckerrüben. Diese wuchsen auf insgesamt etwa 960.000 ha. Bei der Herstellung von Biokraftstoffen fallen zudem Koppelprodukte an, die als Futtermittel vor allem Soja-Importe reduzieren. 

Mit Material von FNR

Maisstroh in der Biogasanlage: Ernte und Verarbeitung

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