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Stromtarif

Anbieter von "Bienenstrom" fördert Blühstreifen

Biogasanlage
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Nicolette Emmerich, agrarheute
am
04.03.2019

Ein Cent/kWh verbrauchten Stroms geht in den Aufbau und die Pflege von Blühflächen. Das macht die Marke Bienenstrom möglich.

Mit dem richtigen Stromtarif die heimischen Insekten retten - das war bislang nur für die Kunden der Stadtwerke Nürtingen möglich. „Bienenstrom“ heißt die Marke aus der schwäbischen Kleinstadt südöstlich von Stuttgart, bei der ein Cent pro Kilowattstunde (kWh) verbrauchten Stroms in den Aufbau und die Pflege von Blühflächen fließt. Bei einem 3-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 3.600 kWh entspricht das einer Fläche von ca. 500 Quadratmetern, die über „Blühpaten-Landwirte“ in Lebensraum für Insekten verwandelt wird.

Kooperationsprojekt

Seit dem Frühjahr 2018 gibt es das Kooperationsprojekt Bienenstrom im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Im letzten Jahr haben elf Landwirte insgesamt 14 Hektar Blumen und Wildkräuter angebaut. In diesem Jahr sind bereits sechs weitere Hektar dazu gekommen. Die mehrjährigen Pflanzen werden im Herbst geerntet und anschließend in Biogasanlagen zu Strom und Wärme umgewandelt.

Franchise-Modell soll Schule machen

In diesem Jahr wollen die Schwaben ihren Bienenstrom nun auch anderen Stadtwerken und Regionalversorgern zur Verfügung stellen – als Franchise-Modell. Die Strategie für diese bundesweite Öffnung wurde von den Stadtwerken und ihrem Kooperationspartner Biosphärengebiet Schwäbische Alp zusammen mit dem Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund und dem Fachverband Biogas e.V. entwickelt.

Mit Material von Fachverband Biogas

Gülleflut aus Biogasanlage

Gülleflut
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