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Erneuerbare Energien

Australien: Weltgrößte Lithium-Ionen-Batterie gestartet

Batterie von Tesla in Australien
© ah/youtube.com
von , am
01.12.2017

Zusammen mit Tesla hat ein australischer Bundesstaat das weltweit größte Batteriesystem zur Speicherung von Erneuerbaren Energien in Betrieb genommen. Man reagierte damit auf Kritik an grüner Energiepolitik.

Das weltweit größte Batteriesystem zur Speicherung von erneuerbarer Energie hat in Australien den Betrieb aufgenommen, wie die dpa berichtet. Hergestellt werden die Lithium-Ionen-Zellen vom Elektroauto-Produzenten Tesla. Sie verfügen über eine Gesamtleistung von 129 Megawatt und sind an einen Windpark angeschlossen. 
 

Bedeutender Moment für Erneuerbare Energie

Das Batteriesystem sei ein "bedeutender Moment für die erneuerbare Energie", erklärte die Regierung des Bundesstaats South Australia am Freitag begeistert. Der Bundesstaat sei nun führend auf dem Gebiet von regelbarer erneuerbarer Energie, erklärte Regierungschef Jay Weatherhill. Tesla-Gründer Elon Musk hatte laut dpa im Juli versprochen, die Batterie innerhalb von 100 Tagen herzustellen.

Aus Trotz: Nach Stromausfall Batterie entwickelt

Ein Unwetter im September 2016 führte in South Australia zu einem massiven Stromausfall. Infolgedessen war der gesamte Landesteil mit 1,7 Millionen Einwohnern für Tage vom nationalen Stromnetz abgeschnitten. Der Regierungschef Australiens hatte damals die Energiepolitik des Bundesstaats mit seinem Fokus auf erneuerbare Energien für den Blackout verantwortlich gemacht.

Batterie liefert Strom für 30.000 Haushalte

Die Energie stellt das französische Unternehmen Neoen bereit, das den Windpark etwa 200 Kilometer nördlich von Adelaide betreibt, berichtet die dpa weiter. Mit der Batterie ließen sich im Fall eines erneuten Stromausfalls 30.000 Haushalte bis zu einer Stunde mit Strom versorgen.

Mit Material von dpa, Tesla

Minisolaranlagen: Strom in die eigene Steckdose

Minisolaranlage Terrasse
Die kleinen Solaranlagen werden Mini-PV- oder Plug-in-Anlagen, Guerilla-PV, Plug&save oder Mikro-PV genannt. © Solarheld
Minisolaranlage
Die Idee dahinter: Strom herstellen und direkt in das eigene Netz speisen. Zum eigentlichen Solarkollektor gehört ein Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, ein VDE-konformer Netz- und Anlagenschutz und der Stecker. © Solarheld
Solaranlage Dachterrasse
Pro Jahr können mit einer Anlage – wie dieser hier von simon.energy – um die 50 Euro Stromkosten eingespart werden. © simon.energy
Solaranlage Garten
Hersteller werben damit, dass sie überall und vor allem auch selbst montiert werden können. Hier zu sehen ist das Modell  miniJOULE von GP Joule. © miniJOULE
Solarmodul
Die Solarmodule werden schon ab ca. 400€ angeboten. Ist ein Energiespeicher mit inbegriffen – wie in dieser Anlage von solar-pac – steigt der Preis. © solar-pac
Minisolaranlage
Sie sind so klein, dass sie an unterschiedlichsten Orten montiert werden können – wie zum Beispiel auf einem Garagendach ... © Solarzwerg
Solaranlage Hausdach
...oder auf der Dachterrasse.Diese Variante folgt der Sonne. (beide Bilder zeigen eine Anlage von Solarzwerg). Dennoch müssen Besitzer von Minisolaranlagen einige Auflagen und Vorschriften beachten. © Solarzwerg
Solaranlage Alm
Nichtsdestotrotz sind die flexiblen Anlagen ein Schritt in Richtung unabhängiger Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen – auch ohne Eigenheim oder direkte Stromanbindung. © Solar-qqq
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