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9 Fakten

Bäume gegen den Klimawandel: Mittelwälder trotzen der Dürre

Mittelwald
am Donnerstag, 29.09.2022 - 10:00

Der Mittelwald gehört hierzulande inzwischen zu den exotischen Waldbauformen. Dennoch haben sich einige Tausend Hektar gehalten. Und das ist gut für die Biodiversität und den Klimaschutz. 9 Fakten.

9 Fakten über den Mittelwald

  • Ein Großteil der Mittelwälder liegt in Bayern.
  • Mittelwaldbestände überstehen Trockenheit besser als Fichte und Kiefer.
  • Mittelwälder weisen durch ihre abwechslungsreichen Struktur die höchste Biodiversität in ganz Bayern auf.
  • Er besteht aus zwei Schichten: der Stockausschlagsschicht, dem Schwachholz (Erle, Hainbuche, Ulme, Hasel und Ahorn), und dem Oberholz (meist Eiche, aber auch Edelhölzer wie Elsbeere oder Speierling).
  • Wenn eine Parzelle hiebsreif ist, wird das Schwachholz auf den Stock gesetzt. Die dünnen Stämmchen sind etwa alle 30 Jahr erntereif.
  • Der dünne Stockausschlag eignet sich gut zur Herstellung von Hackschnitzeln. Er ist einfach zu ernten, trocknet über den Sommer und kann auf Abruf gehäckselt werden.
  • Der Anteil des Oberholzes darf nicht zu stark ansteigen, sonst ist es kein Mittelwald mehr.
  • Die Mittelwaldbewirtschaftung wird mit 85 bis 95 Euro/ha gefördert.
  • Die Eigentumsverhältnisse sind oft komplex, da das Nutzungsrecht den Höfen im Ort zugeordnet ist.

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