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Biomasse

Bayern: Neues Förderprogramm für Biomasse

von , am
28.06.2013

München - Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will neue Technologien und Konzepte bei der Nutzung von Biomasse fördern. Der Fördersatz beträgt maximal zwischen 30 und 40 Prozent.

Neue Wege in der Biomassenutzung sind in Bayern künftig förderfähig. © www.landpixel.de
Zur Förderung neuer Technologien und Konzepte bei der Nutzung von Biomasse hat Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ein Förderprogramm aufgelegt. Seinen Worten zufolge soll das Programm für Land- und Forstwirte, Hersteller von Anlagen sowie Zulieferer Anreize schaffen, neue Ansätze in der Praxis zu erproben.
 
Dafür würden künftig Neuinvestitionen in Anlagen zur Gewinnung und Verwertung von Wärme, Kälte und Strom aus Biomasse mit bis zu 40 Prozent der Kosten bezuschusst. Auch Biogasleitungen oder mobile Wärmespeicher könnten anteilig finanziert werden.

Maximal 40 Prozent Beihilfe

Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) ist für die Abwicklung des neuen Förderprogrammes zuständig. TFZ Informationen zufolge wird die Beihilfe als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt.
 
Der Fördersatz betrage höchstens 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben; bei kleinen und mittleren Unternehmen könne dieser bei bis zu 40 Prozent liegen. Für Holzvergasungsanlagen sei der Fördersatz einheitlich auf höchstens 30 Prozent begrenzt. Das TFZ weist darauf hin, dass der Zuschuss bei allen Projekten an bestimmte technische Voraussetzungen und die Einhaltung von spezifischen Förderauflagen geknüpft ist. Die Förderobergrenze belaufe sich auf 200.000 Euro je Projekt, bei speziellen Biomasseheizwerken seien es maximal 400.000 Euro.  
 

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