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Förderung

Biogasanlagen: DBU fördert zwei neue Projekte mit rund 656.000 Euro

am Montag, 27.05.2019 - 09:35

Um Biogasanlagen langfristig nachhaltiger und flexibler werden zu lassen, unterstützt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zwei neue Projekte zu diesem Thema.

Biogas ist die wichtigste erneuerbare Energiequelle, die direkt speicherbar ist. Dies unterstreicht die DBU, mit Blick auf ein Gelingen der Energiewende. Damit könne Biogas wesentlich zur Deckung des Strombedarfs beitragen, wenn weder Wind noch Sonne Energie lieferten.

Um ihrer Rolle gerecht werden zu können, müssten Biogasanlagen jedoch langfristig nachhaltiger und flexibler werden. Beispielsweise müssten vorrangig Rest- und Abfallstoffe genutzt werden. Dies fordert DBU-Generalsekretär Alexander Bonde.

Abfallstoffe ökonomisch und ökologisch nutzen

Mit zwei neuen Projekten zum Thema stützt die DBU die weitere Entwicklung dieses alternativen Energieträgers: In Kooperation mit sechs Partnern untersucht die Hochschule (HS) Osnabrück, unter welchen Bedingungen Rest- und Abfallstoffe in Biogasanlagen ökonomisch und ökologisch sinnvoll eingesetzt werden können.

Lecks frühzeitig erkennen

Die Firma Awite Bioenergie (Langenbach) will in den kommenden drei Jahren einen neuen Sensor entwickeln. Mit diesem soll beim Betrieb der Anlagen, das Austreten von klimaschädigendem Methan aus Lecks schneller festgestellt werden und durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden. Die DBU fördert die beiden Projekte fachlich und finanziell mit insgesamt rund 656.000 Euro.

Mit Material von DBU

Schritt für Schritt zur Mega-Biogasanlage