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Wettbewerb

CeresAward 2018: Diese Energielandwirte können gewinnen

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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
09.07.2018

Die Finalisten in der Kategorie Energielandwirt kommen aus Dornbirn, Töpen und Gattendorf. Sie haben die Chance, den CeresAward 2018 zu gewinnen.

Bereits zum fünften Mal zeichnet der CeresAward auch 2018 die besten Landwirtinnen und Landwirte Deutschlands aus. Ausgelobt in 10 Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin spiegelt der Preis die gesamte Vielfalt der Landwirtschaft wider. Aus allen Bewerbern ermittelt die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die Finalisten in jeder Kategorie. Aus ihnen werden am 18. Oktober 2018 bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin die Kategoriensieger und aus diesen der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2018. Deutz-Fahr unterstützt der CeresAward als Hauptsponsor. Sponsor der Kategorie Energielandwirt ist die R+V Versicherung.

Tobias Ilg aus Dornbirn (Österreich)

Tobias Ilg aus Dornbirn im Vorarlberg in Österreich treibt die Erneuerbaren Energien kräftig voran. Der Energiewirt produziert 20 Mio. kWh Wärme aus Holz, 2 Mio. kWh Wärme aus Biogas. Daneben speist er noch Ökostrom in Netz. 200.000 kWh kommen aus der Photovoltaik, 1,6 Mio. kWh aus Biogas und 2 Mio. kWh aus der Verstromung von Holzgas. Damit spart er 6 Mio. kg CO2 im Jahr ein und zu dem speichert er noch 850.000 kg CO2 im Jahr. Um die Wärme in Haus zu bekommen sind 12 km Fernwärmenetz notwendig. Dafür können dann auch 300 Gebäude auf eine eigene Heizung verzichten. So werden im Jahr etwa 2 Mio. Liter Heizöl eingespart. Wer sich über die vielfältigen Aktivitäten rund um die Erneuerbaren Energien von Tobias Ilg informieren will, wird unter www.biomassehof.at im Internet fündig.

Armin Streitberger aus Töpen (Bayern)

Auf drei Beinen steht der Betrieb von Armin Streitberger. Kühe, Biogas und Lohnunternehmen. Auf dem 130 ha großen Betrieb im bayerischen Töpen, nördlich von Hof an der Landesgrenze zu Thüringen und Sachsen, stehen 55 Kühe und eine 237,5 kW große Biogasanlage. Der hohe Gesamtwirkungsgrad der Anlage liegt bei 68 Prozent der eingesetzten Energie. Ein Grund liegt in der effizienten Nutzung der Wärme, unter anderem über ein Nahwärmenetz mit 24 Anschlüssen. Alle Ressourcen, wie Flächen und Personal werden zunächst optimal genutzt, bevor über eine Vergrößerung nachgedacht wird. Das hilft auch Konflikte mit Nachbarn zu vermeiden. In der Außenwirtschaft werden viele Flächen getauscht, um die Fruchtfolgen zu erweitern. Hinter der „Güllewehr“ verbirgt sich ein Lohnunternehmen mit zwei LKW-Güllemixer mit rund 30 Meter Reichweite und einem 70 cm Rührflügel. Mehr dazu im Netz: www.guellewehr.de

Andreas Wolfrum aus Gattendorf (Bayern)

Der 26 Jahre junge Landwirtschaftsmeister Andreas Wolfrum betreibt mit seinem Vater einen Milchviehbetrieb mit 80 Milchkühen. Mit seinem Nachbarn organisiert und bewirtschaftet er eine Biogasanlage mit 325 kWh elektrischer Leistung. Bei den Fleckviehkühen legt der Landwirt aus Döberlitz in der Nähe von Hof Wert auf eine gesunde Herde und eine hohe Grundfutterleistung. Nur zwei Tierarztbesuche wegen Milchfieber im Jahr 2017 sprechen für sich. Bei der Biogasanlage liegt der Fokus auf einem reibungslosen, störungsfreien Betrieb. 8.200 Volllaststunden bestätigen, dass die Strategie aufgeht. Andreas Wolfrum ist transparent aufgestellt und möchte der Bevölkerung zeigen, dass der Beruf Landwirt und regionale Produkte eine höhere Wertschätzung verdienen. Wer mehr über Betrieb und Biogasanlage erfahren möchte, kann dies auf Facebook tun: Biogas Döberlitz GmbH & Co.KG oder Wolfrum´s Bauerhof.

Nacht der Landwirtschaft: Impressionen von der CeresAward-Verleihung

Nacht der Landwirtschaft: CeresAward 2017
CeresAward 2017
Tisch beim CeresAward 2017
Michael Dörr beim CeresAward 2017
Georg Mayerhofer beim CeresAward
CeresAward 2017
Sieger Ceres Award 2017
CeresAward 2017
Christian Schmidt beim CeresAward 2017
Kotte, Rukwied und Morgenstern beim CeresAward 2017
CeresAward 2017 Deutz-fahr
CeresAward 2017
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