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Biokraftstoffe

CropEnergies erhöht Umsatzprognose

von , am
11.10.2017

Weil CropEnergies mehr Ethanol und Futtermittel verkäuft, sollen im laufenden Geschäftsjahr der Umsatz deutlich steigen, der Ergebnis wächst aber nur verhalten.

Die CropEnergies AG, Mannheim, hat im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs 2017/18 Umsatz und Ergebnis deutlich steigern können. Dank der größeren Produktionsmenge von Ethanol sowie Lebens- und Futtermitteln und dem Ausbau des Handelsvolumens stieg der Umsatz um 31 Prozent auf 460 Millionen Euro. Im 2. Quartal 2017/18 erhöhte er sich um 47 Mio. Euro auf 229 Millionen Euro.

Insgesamt wuchs das Ergenbis vor Steuern und Abschreibung (EBITDA) im 1. Halbjahr 2017/18 um 13 Prozent auf 67 Millionen Euro
an. Im 1. Halbjahr 2017/18 erreichte das operative Ergebnis 47 Millionen Euro, was 6 Millionen Euro mehr als Vorjahr war.

Höhere Erlöse für Ethanol kompensierten dabei leicht rückläufige Absatzpreise für Lebens- und Futtermittel und höhere Rohstoffpreise.
CropEnergies stelltt mit 567.000 Kubikmeter gut 117.000 Kubikmeter mehr Ethanol im Berichtszeitraum her. Wesentlicher Grund dafür war die Wiederinbetriebnahme der Anlage in Wilton, Großbritannien, im Juli 2016.

CropEnergies passt die Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 an und erwartet nunmehr für das Gesamtjahr einen Umsatz in einer Bandbreite von 880 bis 920 Millionen Euro. Bisher erwartete das Management 850 bis 900 Millionen Euro. Das operative Ergebnis soll zwischen 60 bis 90 Millionen Euro indes nur unwesenltich über der bisherigen Prognose liegen. Dies entspricht einem EBITDA zwischen 100 und 130 Millionen Euro.#

Im Vorjahr wurde ein Umsatz von 802 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 98 Millionen Euro erzielt.
 

Mobil mit Biomethan

Methan-Traktor von New Holland
Abgesehen vom Methan-Antrieb ist der New Holland T6.180 ein Standard-Trakor. Er kann mit denselben Getriebevarianten, Hydraulikkomponenten und Optionen wie Fronthydraulik, Frontzapfwelle und Frontlader ausgestattet werden wie die Dieselmodelle. © Jörg Möbius/agrarmanager
Die Gastanks des New Holland
Die Gastanks beim New Holland T6.180 Methan sind direkt neben dem Aufstieg am Traktor verbaut. Der Schlepper hat einen 6,75 l Motor, wie er auch als Dieselaggregat in den Standardschleppern eingebaut ist. Lediglich der Zylinderkopf ist mit temperaturbeständigen Ventilen und Zündkerzen an den Gasantrieb angepasst. © Jörg Möbius/agrarmanager
New Holland T6.180 Methan von hinten
Die Gastanks in den hinteren Kabinenholmen und im Dach sind sehr gut integriert, sodass die Sicht nach hinten nicht behindert ist. © Jörg Möbius/agrarmanager
Tanken von Biomethan
Die kostspielige Abgasnachbehandlung ist bei den Methan-Traktoren nicht notwendig. Es reicht ein Katalysator wie bei anderen Ottomotoren. Der Schadstoffausstoß des Gastraktors ist bei CO2 um 10 % und bei den anderen Schadstoffen um 80 % geringer. Beim Kraftstoff rechnet New Holland mit 25 bis 40 % weniger Kosten gegenüber Diesel. © Jörg Möbius/agrarmanager
Hoftankstelle für Erdgas
An der Hoftankstelle der Familie Vees im baden-württembergischen Eutlingen können Erdgasfahrzeuge am Container rund um die Uhr tanken. Sie zapfen dabei auf Erggasqualität aufbereitetes Gas von der Biogasanlage des Hofes. Auf dem Bild sind die Membrankontraktoren zu sehen, in denen dem Biogas das CO2 entzogen wird. © Vees
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