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Biomasse

CropEnergies: Rohstoffkosten drücken das Ergebnis

von , am
24.09.2013

Mannheim - CropEnergies AG setzte dieses Jahr mehr Bioethanol ab und konnte daher im ersten Halbjahr seinen Umsatz um 16 Prozent steigern. Die hohen Rohstoffkosten drückten den Gewinn.

Die höhere Bioethanolproduktion liegt unter anderem auch an der Anlage in Zeitz. © Cropenergies
Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahrs 2013/14 (1. März 2013 bis 31. August 2013) steigerte CropEnergies seinen Konzernumsatz auf 372 (Vorjahr: 320) Millionen Euro. Maßgeblich für den Umsatzzuwachs war der höhere Absatz an Bioethanol insbesondere durch den Anstieg der Handelsmengen. Des Weiteren trugen höhere Erlöse für Bioethanol und für eiweißhaltige Lebens- und Futtermittel zum Wachstum bei.
 
 

Rohstoffkosten drücken Gewinne

Der Gewinn lag aufgrund höherer Rohstoffkosten unter dem Vorjahreswert. Mit 42 (Vorjahr: 53) Millionen Euro belief sich der Rückgang auf 21 Prozent. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs hatten den frühzeitig gesicherten Rohstoffkosten steigende Erlöse für Lebens- und Futtermittel gegenüber gestanden. Einschließlich einmaliger Belastungen durch Hochwasserschäden in Zeitz und zusätzlicher Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten reduzierte sich das operative Ergebnis um 30 Prozent auf 26 (Vorjahr: 37) Millionen Euro.

Prognose: Umsatzwachstum

Für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 bestätigt CropEnergies das Wachstumsziel des Umsatzes von 10 bis 20 Prozent. Maßgeblich hierfür ist der Erwerb der Ensus Limited, Großbritannien, und die dadurch steigenden Produktions- und Absatzmengen. Derzeit werden finale Reinigungs- und Optimierungsarbeiten durchgeführt, um die Anlage im britischen Wilton anschließend in Betrieb zu nehmen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 erwartet CropEnergies unverändert ein operatives Ergebnis zwischen 40 und 50 (Vorjahr: 87) Millionen Euro.
 
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