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Drohne erkennt überhitzte Solarpanele

Drohne
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Katharina Krenn, agrarheute
am
16.04.2019

Mithilfe einer neuen Drohne können Solaranlagen aus der Luft auf heiß gelaufene Bauteile hin kontrolliert werden.

Eine Komplettlösung für die drohnenbasierte Thermografie hat der französische Fluggerätespezialist Parrot vorgestellt. Die kompakte ANAFI Thermal bringt 315 g auf die Waage und ist mit einer 4K HDR-Kamera und einem FLIR-Thermosensor bestückt.

Mit der ANAFI Thermal lassen sich Parrot zufolge in Echtzeit Wärme- und RGB-Bilder von Oberflächen, Strukturen oder gefährdeten Bereichen analysieren. Die Höchstgeschwindigkeit der Neuentwicklung gibt der Hersteller mit 55 km/h an, die maximale Flugzeit mit 78 Minuten. Der Preis soll bei 1.900 Euro zzgl. MWst. liegen. Das WLAN ermöglicht laut Herstellerangaben eine Reichweite bis zu 4 km, so dass problemlos Windradgetriebe erreicht und Solarparks überflogen und auf heiß gelaufene Bauteile hin kontrolliert werden können.

Einsatzgebiete von Drohnen in der Landwirtschaft

Drohnen haben sich in der Landwirtschaft mittlerweile einen breiten Einsatzbereich erschlossen:

  • Schätzen von Hagel-/Wildschweinschäden
  • Rehkitzrettung (Spezialdrohne mit Infrarotsensor)
  • Ausbringen von Trichogramma Schlupfwespen gegen den Maiszünsler
  • Fotoaufnahmen für Dünge-Applikationskarten
  • Biomasse-Kartierung mit NVID-Sensor

Lesen Sie demnächst im agrarheute-Magazin, welche Agrardrohne für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

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