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Ökostrom

Erneuerbare Energien: Anteil steigt auf 16,6 Prozent

Stromtrasse
am
03.04.2019

Die positive Entwicklung bei den erneuerbaren Energien ist vor allem auf den Stromsektor zurückzuführen. Anders sieht es indes bei Wärme und Verkehr aus.

Im Strombereich deckten  die Erneuerbaren Energien im Jahr 2018 fast 38 Prozent des gesamten deutschen Bruttostromverbrauchs ab. Die positive Entwicklung ist insbesondere auf das extrem sonnige Wetter und die damit verbundenen hohen Werte bei der Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen zurückzuführen. Bei der Wärme stieg der Beitrag der erneuerbaren Energien hingegen nur leicht an und liegt mit knapp 14 Prozent in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Im Verkehrssektor steigt der Anteil leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent.

184 Mio. t Treibhausgas vermieden

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch für Strom, Wärme und Verkehr insgesamt steigt von 15,5 Prozent im Jahr 2017 auf vorläufig 16,6 Prozent im Jahr 2018. Damit nähert sich Deutschland seinem verbindlichen Ziel von 18 Prozent im Jahr 2020, welches sich aus der aktuellen EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie 2009/28/EG ergibt.

Insgesamt konnten durch erneuerbare Energien im Jahr 2018 rund 184 Millionen Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalente) vermieden werden. Die neuen Zahlen gehen auf erste Berechnungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) zurück.

Mit Material von Umweltbundesamt

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