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EEG

Erneut weniger Geld für Windkraftanlagen

Windenergie
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Nicolette Emmerich, agrarheute
am
05.06.2018

Die Fördersätze für Windräder an Land sinken ab Oktober 2018 erneut. Dies betrifft vor allem Anlagen, die noch unter den Bestandsschutz fallen.

Zum fünften Mal in Folge sinken die Zahlungsansprüche für Windanlagen um die maximal möglichen 2,4 Prozent. Dies gilt für Anlagen, die nicht an Ausschreibungen teilnehmen müssen und von Oktober bis Dezember 2018 den Betrieb aufnehmen werden. Seit Anfang 2017 ist die Förderhöhe damit um rund 17 Prozent gefallen. Das hat die Bundesnetzagentur für die Fördersätze nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bekannt gegeben.

Zuwachs über dem Ausbaupfad

Der Brutto-Zubau von Windenergieanlagen an Land lag zwischen Mai 2017 und Ende April 2018 mit etwa 5.308 Megawatt oberhalb des gesetzlich festgelegten Ausbaupfads. Der hier genannte Zeitraum ist maßgeblich für die Berechnung der Fördersätze, die für die Zeit ab dem 1. Oktober 2018 gelten.

Bewegt sich der Zubau nahe am gesetzlichen Ausbaupfad, so ist eine geringe Absenkung der Vergütungssätze vorgesehen. Diese Absenkung verstärkt sich, je mehr der Zubau den Ausbaupfad überschreitet. Eine merkliche Unterschreitung des Ausbaupfads würde dagegen dazu führen, dass die anzulegenden Werte konstant bleiben oder sogar angehoben würden.

Vergütungshöhe ab 2019 bei 4,63 Ct/kWh

Ab 2019 berechnet sich die Vergütungshöhe für Strom aus Windenergieanlagen an Land, die nicht an Ausschreibungen teilnehmen müssen (Kleinanlagen bis 750 kW und Pilotanlagen) aus den Zuschlagswerten bei vorangegangen Ausschreibungen. Hierunter fallen dann nur noch Pilotanlagen oder Kleinanlagen. Im Jahr 2019 wird hierfür ein Durchschnitt aus den jeweils höchsten bezuschlagten Geboten gebildet, die im Jahr 2017 ausgeschrieben wurden. Damit liegt der Vergütungssatz für Anlagen, die nach dieser Sonderregelung in 2019 in Betrieb gehen bei 4,63 Ct/kWh.

Mit Material von Bundesnetzagentur

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