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Aus der Wirtschaft

EU: Anteil Erneuerbarer Energien steigt weiter

von , am
12.03.2014

Luxemburg - Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch der EU-Staaten ist 2012 weiter gestiegen und lag bei 14,1 Prozent. Spitzenreiter im EE-Verbrauch ist Schweden.

Energiegenossenschaften: Das Rezept um EEG-Projekte durchzusetzen? © Mühlhausen/landpixel
Wie aus den Zahlen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, hervorgeht, ist der Anteil am Bruttoenergieverbrauch der EU seit 2004 um 5,8 auf 14,1 Prozent in 2012 gestiegen. Europas Spitzenreiter bleibt Schweden: es verzeichnete seit 2004 den höchsten Anstieg (+12,3%) und bezog 51 % seiner Energie aus regenerativen Quellen. In Deutschland machten die Regnerativen im Jahr 2012 12,4 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs aus, im Vergleich zu 5,8 Prozent im Jahr 2004.
 

Estland und Schweden haben ihre Ziele erreicht

Europaweit sollen im Jahr 2020 mindestens 20 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Bulgarien, Estland und Schweden haben ihre Zielwerte für 2020 bereits erreicht (16%, 25% beziehungsweise 49%). Die niedrigsten Werte meldeten Malta (1,4%), Luxemburg (3,1%), das Vereinigte Königreich (4,2%) und die Niederlande (4,5%). Größere Zuwächse bei den Erneuerbaren verzeichneten neben Schweden und Österreich auch Dänemark (von 14,5 auf 26,0%), Griechenland (von 7,2 auf 15,1%) und Italien (von 5,7 auf 13,5%). Hohe Anteile Regenerativer am Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2012 wurden auch in Lettland (35,8%) und Finnland (34,3%) registriert.
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