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Verkehrssektor

EU-Klimaziel allein mit heimischen Biokraftstoffen erreichbar

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Amelie Grabmeier , agrarheute
am
06.02.2018

Das EU-Klimaziel von 10 Prozent an erneuerbaren Energien im Verkehrssektor könnte allein durch Biokraftstoffe aus heimischem Anbau gedeckt werden.

Den dafür notwendigen Flächenbedarf schätzt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) auf 17,5 Millionen ha. Das entspricht rund 10 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche in der EU, wie die AEE in ihrem aktuellen Hintergrundpapier schreibt.

Biogene Kraftstoffe sollten vor allem im Schwerlast- und Flugverkehr oder als Biodiesel und Pflanzenölkraftstoff in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Dort sei eine Elektrifizierung nach heutigem Stand kaum zu erwarten. Zusätzlich könnten Biotreibstoffe aus Reststoffen und Elektrofahrzeuge dazu beitragen, das EU-Klimaziel zu erfüllen.

Einsatz von Biokraftstoffen soll beschränkt werden

Allerdings sieht die politische Realität laut AEE anders aus. Pläne seien in Arbeit, um den Einsatz von herkömmlichen Biokraftstoffen zu beschränken. Es drohe eine wachsende Differenz zwischen den realistischen Potentialen und den tatsächlich abgesetzten Mengen. Und das, obwohl die Biokraftstoffe in der Gesellschaft mittlerweile eine hohe Akzeptanz erreicht haben.

AEE will fossile Energien zurückdrängen

Laut AEE müssen die fossilen Energien zurückgedrängt werden. Die Konkurrenz mit fossilen Energieträgern sei der Hauptgrund für das Ausbleiben der Energiewende im Verkehr. Das Beispiel Norwegen zeige, dass eine Kraftstoff- und Antriebswende im Verkehr möglich sei. Beides müsse jedoch mit einem geringeren Energieverbrauch einhergehen.

Mit Material von Agra-Europe

Aufbau einer Windkraftanlage in Bildern

Aufbau Windrad Siemens
230 Tonnen wiegt ein Maschinenhaus der Siemens D6 – im Vergleich zu anderen Anlagen dieser Leistungsklasse nicht viel. © www.siemens.com/presse
Aufbau Windrad Siemens
Die Gewichtsvorteile der Siemens D6 zahlen sich noch stärker auf  hoher See aus. Turm und Fundamente, Transport und Installation werden wirtschaftlicher dank des geringen Turmkopfgewichts (Gondel, Nabe und Rotor) von insgesamt nur rund 360 Tonnen.  © www.siemens.com/presse
Aufbau eines Siemens-Windrades
Als Offshore-Windturbine ist die Anlage auch in Sachen Sicherheit vorbildlich. Auf die beleuchtete Plattform können sich Techniker vom Helikopter aus abseilen – bei allen Wind- und Wetterbedingungen.  © www.siemens.com/presse
Aufbau eines Siemens-Windrades
Vier Meter Durchmesser hat die Nabe der SWT-6.0-154, an der die  Rotorblätter mit einer Länge von jeweils 75 Metern befestigt sind.  © www.siemens.com/presse
Aufbau einer Siemens-Windkraftanlage
Mit ihrer Leistung von 6 Megawatt zählt die Siemens SWT-6.0-154 zu den größten Windturbinen der Welt – und mit 195 Metern Höhe auch zu den höchsten.  © www.siemens.com/presse
Aufbau einer Windkraftanlage
Das gesamte elektrische System ist in das Maschinenhaus integriert, also auch Schaltanlagen und Transformator. So lässt sich die D6 besonders schnell in Betrieb nehmen. Die geräumige und ergonomisch aufgebaute Gondel bietet verbesserte Arbeitsbedingungen und leichten Zutritt zu sämtlichen Komponenten.    © www.siemens.com/presse

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