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Erneuerbare Energien

EU prüft Förderung für Wind- und Solarenergie

© agrarfoto
von am
05.02.2018

Der Europäische Rechnungshof untersucht derzeit, ob die finanzielle Förderung von Windkraft und Photovoltaik, unter anderem in Deutschland, wirksam ist.

Der Europäische Rechnungshof stellt die EU- und einzelstaatlichen Strategien zum Ausbau der Stromerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik seit 2009 auf den Prüfstand.

Neben Konzeption, Umsetzung und Überwachung werden auch die von der EU und den Mitgliedsstaaten bereitgestellten Fördermittel analysiert.

Strom aus Wind und Sonne von zentraler Bedeutung

"Windkraft und Photovoltaik sind die beiden für die Stromerzeugung genutzten erneuerbaren Energiequellen, die sich in den letzten zehn Jahren mit Abstand am dynamischsten entwickelt haben", sagt George Pufan vom Europäischen Rechnungshof. "Sie sind für unseren Energiemix von zentraler Bedeutung, und wir brauchen Klarheit, ob die diesbezügliche Strategie und die bereitgestellte Unterstützung wirksam sind."

Förderung beträgt 45 Milliarden Euro

Im Programmzeitraum 2014 bis 2020 sind insgesamt 45 Milliarden Euro dafür vorgesehen, Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und nachhaltige städtische Mobilität zu fördern. Weitere 58,5 Milliarden Euro sind für intelligente Systeme zur Übertragung, Speicherung und Verteilung von Energie eingeplant.

Die Prüfer werden nach eigenen Angaben vier EU-Mitgliedstaaten besuchen: Deutschland, Griechenland, Spanien und Portugal. Der Prüfungsbericht wird voraussichtlich Anfang 2019 veröffentlicht.

Mit Material von Europäischer Rechnungshof

Elektroauto auf dem Betrieb: Solarstrom selbst nutzen

E-Auto vor Garage
Mit kurzen Distanzen – sei es auf das Feld, zum nächsten Betrieb oder nur zum Einkaufen – und selbst erzeugtem Strom, zum Beispiel durch PV-Anlagen mit Eigenverbrauch, erscheint Elektromobilität rentabel. Zudem gibt es derzeit eine Förderung von 4.000 Euro auf jedes neu zugelassene Elektroauto. © Julia Eder/agrarheute
Thomas Lehner mit E-Auto
Thomas Lehner fährt erst seit August 2017 elektrisch. Positiv überzeugt haben ihn das komfortable, stufenlose Getriebe, das volle Drehmoment, das ab der ersten Motorumdrehung verfügbar ist und das E-Auto „spritzig“ macht. © Julia Eder/agrarheute
Anzeige im Elektro-Smart
Des weiteren gibt es keine Vibrationen im Auto und je nach Typ ist es auch bei der Fahrt sehr leise. Zudem ist der Bremsenverschleiß deutlich geringer, da mit Energierückgewinnung gebremst wird, wie an der rechten Anzeige ersichtlich ist. Das führt mitunter allerdings zu schneller rostenden Bremsen. © Julia Eder/agrarheute
Walter Dankesreiter mit Elektro-Smart
Landwirt Walter Dankesreiter fährt seit 2013 einen elektrisch angetriebenen Smart. Bei mehr als 20.000 km im Jahr zeigt der Kilometerstand des E-Autos inzwischen 105.000 km. Dass die Akkuleistung oder Reichweite nachließe, merkt Dankesreiter nicht. © Julia Eder/agrarheute
E-Smart vor Stall
Bei den beiden Landwirte nehmen die zwei Batterien 3,0 kW beziehungsweise 3,8 kW Ladeleistung in Anspruch, wenn man sie an eine (am besten leistungsangepasste) Schuko-Steckdose anschließt. © Julia Eder/agrarheute
Ausgangsleistung einer PV-Anlage
Produziert die eigene Anlage gerade weniger als diesen Wert, abzüglich des ohnehin vorhandenen Verbrauchs im Haushalt, wird die Leistung über den Bezugsstrom für rund 28 Cent/kWh zugekauft. © Julia Eder/agrarheute
Ladedose an E-Auto
Wichtig zu wissen: Lädt man das Auto nicht zu Hause, sondern öffentlich, muss der Fahrer den richtigen Stecker dabei haben. Denn je nach Ladestation gibt es fünf verschiedene Steckertypen. © Julia Eder/agrarheute
Konsolenanzeige im Elektrosmart
Weitere Informationen, Praktikerurteile und Beispielrechnungen, wann sich ein Elektroauto lohnt, lesen Sie in der agrarheute-Ausgabe Januar 2018. © Julia Eder/agrarheute
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