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Fünf Fragen an ... Stefan Heyn

von , am
05.10.2011

Bitterfeld-Wolfen - In unserer Reihe "Fünf Fragen an..." stellen wir Ihnen interessante Menschen vor. Heute: Stefan Heyn vom Thalheimer Modulhersteller Sovello.

Stefan Heyn von Sovello © Werkbild
Stefan Heyn, geboren in Bremen und aufgewachsen in Hamburg und Houston (Texas) ist Director Marketing & Communications der Sovello AG in Thalheim, einem Ortsteil von Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt. Er hat in Hamburg BWL mit Schwerpunkt Marketing studiert und kam über verschiedene Marketing- und Vertriebstätigkeiten in der IT im Jahr 2004 zur Photovoltaikbranche. Bis Anfang 2006 verantwortete er das Produktmanagement bei der Conergy AG, für die er dann im Anschluss als Projektleiter deren Solarmodulwerk in Frankfurt (Oder) aufbaute. Im September 2008 wechselte er dann zum Thalheimer Modulhersteller Sovello. Diesem verlieh er mit seinem Team einen neuen Auftritt und trug so maßgeblich zum Wandel vom Auftragsfertiger zum Hersteller eines Markenprodukts bei. Seit 2010 bekleidet er darüber hinaus den Posten des Vice Chairman Communication bei der European Photovoltaik Industry Association (EPIA).

Wem oder was gehört Ihre Leidenschaft?

Seit 2001 bin ich mit einer großartigen Frau verheiratet, die mir gemeinsam mit meinem sechsjährigen Sohn den Halt und die Energie gibt, die ich brauche, um in diesem wechselvollen Markt täglich vollen Einsatz zu bringen – sei es bei dem Aufbau und der Weiterentwicklung einer komplett neuen Marke, einer Idee und eines Teams, das mich unterstützt und mir immer neue kreative Einfälle präsentiert oder dem Aufbau einer voll integrierten und automatisierten Solarmodulfabrik von null an. Beides sind sehr unterschiedliche Aufgaben, die sehr unterschiedliche Talente und Arbeitsweisen erfordern. Aber eins haben beide gemeinsam: sie erfordern viel Leidenschaft und teilweise extremen Arbeitseinsatz, der nur möglich ist, weil ich diese Aufgabe als Berufung und Erfüllung begreife.

Was fällt Ihnen zum Thema "Wasser und Sonne" ein?

Früher war ich Leistungsschwimmer, heute lasse ich mich von denen retten. Nein, Spaß beiseite: auch heute treibe ich viel Sport, wann immer ich mir die Zeit nehmen kann. Wassersport stand bei mir dabei immer im Vordergrund: ob Segeln, Scuba Diving, Wake Boarding oder Angeln – Wasser ist mein Element. Wasser und Sonne passen ja auch wunderbar zusammen. Wenn man noch Wind und Bioenergie dazu nimmt, hat man das Quartett der Erneuerbaren Energien, mit denen wir unsere Welt von morgen mit Energie versorgen schon zusammen. Aktuell darf ich das sogar – zumindest gedanklich – in einem Sponsoringprojekt ausleben, an dem Sovello beteiligt ist: ein sogenanntes Zero Emmission Cargo Ship aus der Taufe zu heben, also ein kleines Containerschiff, das komplett durch erneuerbare Energie angetrieben wird, nämlich einmal durch intelligent gesteuerte Segel und zum anderen durch unsere Solarmodule. 

Auf welchen Brettern sind Sie zuhause?

Für mich gibt es zwei entscheidende Arten von Brettern: im Sport das Snowboard und das Wakeboard, und zu Hause die Bretter meines Dachbodens, der als orientalisches Zimmer ausgebaut ist. Abseits von Brettern fahre ich viel Fahrrad und Motorrad; ich fotografiere und beschäftige mich mit Haus und Hof – in einem umgebauten Bauernhof gibt es immer etwas zu tun. Bitte den Satz vervollständigen: Photovoltaik ist…. DIE Energie der Zukunft, die bereits heute einen wesentlichen Beitrag für eine emissionsfreie und nachhaltige Energieversorgung leistet.

Was verbinden Sie mit "Made in Germany" und wo liegt der Unterschied zu "Made in China"?

"Made in Germany" ist Ingenieurskunst, Kreativität und hundertprozentige Qualität. Von "Made in China" unterscheidet es die kontinuierliche Suche nach neuen Lösungsansätzen und das Finden immer besserer Materialien, um ein Produkt herzustellen, das auch in 20, 30 Jahren noch das hält, was wir heute versprechen.
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