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Österreich

Kartoffeln und Strom ernten

Photovoltaik
am Montag, 18.11.2019 - 14:22 (Jetzt kommentieren)

Mit einer Agrar-Photovoltaikanlage kann die landwirtschaftliche Fläche doppelt genutzt werden. Es kann gleichzeitig Sonnenstrom erzeugt und der Acker landwirtschaftlich bewirtschaftet werden.

Bei einer Freiflächen-Photovoltaikanlage kann die Grundfläche durch die Anordnung in Bahnen weiterhin bewirtschaftet werden. Das bringt auch weitere Vorteile mit sich: Agrar-Photovoltaikanlagen dienen den Ackerkulturen als Bodenschutz durch ihren Schattenwurf. Sie reduzieren die direkte Sonneneinstrahlung auf den Boden sowie die UV-Belastung. Zudem vermindern sie, laut Wien Energie GmbH, den Wasserverbrauch und schützen den Boden vor Austrocknung.

Hoher CO2-Einsparungseffekt

Die Pilotanlage in Guntramsdorf, Österreich, hat eine Leistung von 22,5 Kilowattpeak und besteht aus zwei Reihen mit 60 bifazialen, also doppelseitigen, vertikal montierten Modulen. Die Anlage wurde Ende Oktober in Betrieb genommen.

Um den optimalen Einsatz von Agrar-Photovoltaik sicherzustellen, wird gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) eine Analyse der neuen Technologie durchgeführt. Erste Ergebnisse der Lebenszyklusanalyse zeigen, dass der CO2-Einsparungseffekt hoch ist, wenn vertikale, zweiseitige Photovoltaik-Module auf einem Kartoffelacker zum Einsatz kommen. Die detaillierten Ergebnisse sollen im Frühjahr 2020 präsentiert werden.

Mit Material von Wien Energie GmbH

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