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Ausschreibungen

Mehr Photovoltaikanlagen auf dem Acker

Freiflächen-Photovoltaikanlage
am
13.06.2019

Die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen in benachteiligten Gebieten bleibt weiterhin attraktiv.

Bei der Ausschreibungen 2018 sind Gebote erfolgreich gewesen, die die Installation von PV-Anlagen auf 264 ha zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen (LF) in benachteiligten Gebieten Bayerns und Baden-Württembergs vorsehen. Das sind 5 ha mehr als im Vorjahr. Die beiden süddeutschen Bundesländer waren bislang die einzigen beiden Länder, die hierzulande diese Möglichkeit auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten zugelassen haben.

807 ha Freifläche für PV-Anlagen verwendet

Zusammen mit Flächen von 110 m-Randstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen, die zuvor vermutlich ebenfalls landwirtschaftlich genutzt wurden, belief sich die im vergangenen Jahr hinzugekommene Inanspruchnahme von LF auf rund 449 ha. Das geht aus einer Studie des Thünen-Instituts (TI) für Ländliche Räume hervor (Sonderbeilage Länderberichte). Demnach werden aufgrund der 2018 durchgeführten Ausschreibungen insgesamt 807 ha Freifläche für PV-Anlagen verwendet. Der Großteil der Anlagen ist wie bereits in den Vorjahren auf Bayern, Brandenburg und Mecklenburg- Vorpommern konzentriert.

Studienautor Andreas Tietz zufolge wird das im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 definierte Ausbauziel von jährlich 2,5 GW bei der Photovoltaik seit 2015 regelmäßig nicht erreicht. Im Jahr 2017 habe der Ausbau bei insgesamt 1,7 GW gelegen.

Mit Material von AgE

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