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Deutschland

Nachwachsende Rohstoffe: Anbaufläche unverändert

am
02.05.2019

Die hiesige Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe zur Ernte 2018 blieb mit 2,45 Mio. ha unverändert. Auf gut einem Fünftel der Ackerflächen findet Biomasseerzeugung statt.

Die Biomasseerzeugung war auch 2018, mit einem Anteil von fast 21 Prozent der Ackerflächen, ein bedeutendes Standbein für die Landwirte. Dies geht aus einer Erhebung der Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe (FNR) hervor. Gemeinsam mit den Forstwirten lieferten diese Deutschlands mengenmäßig wichtigste erneuerbare Energieträger sowie biobasierte Rohstoffe für Chemikalien und Produkte.

1,35 Mio. ha Energiepflanzen für Biogasanlagen

Laut der FNR beanspruchten Energiepflanzen für Biogasanlagen mit 1,35 Mio. ha auch 2018 die mit Abstand größte Fläche beim Anbau nachwachsender Rohstoffe. Silomais belegte etwa zwei Drittel davon; auf dem weiteren Drittel standen andere Energiepflanzen wie Gräser, Getreide, Rüben und Leguminosen oder Durchwachsene Silphie. Der Anbau dieser bienenfreundlichen Dauerkultur wurde binnen fünf Jahren verzehnfacht, auf zuletzt fast 3 000 ha.

Rapsanbau rückläufig

Deutlich rückläufig auf 560 000 ha entwickelte sich der Rapsanbau für Biodiesel. Die Fachagentur führt dies vor allem auf eine stärkere Verwendung von Soja- und Palmöl für die Biodieselherstellung zurück. Rohstoffe für die Bioethanolproduktion wuchsen ihr zufolge nahezu unverändert auf etwa 246 000 ha; feste Brennstoffe wie Kurzumtriebsholz und Miscanthus wurden auf rund 11 000 ha erzeugt.

Mit Material von AgE

Gülleflut aus Biogasanlage

Gülleflut
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