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Forschung

Neu: Klebstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Durchwachsene_Silphie-Köhler/TLLLR
am Montag, 20.04.2020 - 11:30 (Jetzt kommentieren)

Aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Klebstoffe sorgen dafür, dass sich geklebte Materialien am Ende ihrer Nutzung wieder trennen und recyceln lassen.

In den nächsten drei Jahren soll eine neue Klebstoff-Generation entwickelt werden. Dies planen das Rostocker Leibniz Institut für Katalyse e. V. und Henkel, in einem vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) geförderten Verbundvorhaben.

Die innovativen Industrie- und Konsumentenklebstoffe sollen auf nachwachsenden Rohstoffen beruhen. Mit ihren neuen Funktionalitäten und Eigenschaften könnten die Klebstoffe unter anderem für die Montage im Elektronik-, -Geräte- oder Automobilbereich eingesetzt werden.

Recycelbare Klebstoffe

Die Verbundpartner beabsichtigen damit die Entwicklung von – nach Gebrauchsende – spaltbaren Klebstoffen, um ein Recycling der geklebten Teile zu ermöglichen. Allein bei Henkel könnten sich durch nachwachsende Rohstoffe mehrere tausend Tonnen petrochemisch hergestellte Reaktivklebstoffe ersetzen lassen.

Mit Material von FNR

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