Login
Spezielles

Neue Plattform für Erneuerbare Energien

von , am
26.04.2012

Berlin - Bundesumweltminister Röttgen hat eine neue Plattform für Erneuerbare Energien ins Leben gerufen. Ziel ist es, den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu unterstützen.

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen gründet neue Plattform für Erneuerbare Energien. © Thomas Imo/photothek
Zentrale Aufgabe der neuen Plattform wird die Koordinierung des weiteren Ausbaus der erneuerbaren Energien, deren Marktintegration und ihr Zusammenwirken mit den konventionellen Energieträgern sowie die Verzahnung des Ausbaus der erneuerbaren Energien mit den Planungen für den Netzausbau sein.
 
Anlässlich der Eröffnungskonferenz erklärte Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen: " Ziel ist es insbesondere die Marktintegration erneuerbarer Energien zu fördern sowie ihr Zusammenwirken mit den konventionellen Energieträgern zu koordinieren sowie das Wachstum der erneuerbaren Energien optimal mit dem Netzausbau zu verzahnen."

Srombereich zunächst im Fokus

Die Arbeit der Plattform Erneuerbare Energien wird in einem ersten Schritt auf den Strombereich fokussiert. Drei Arbeitsgruppen werden ins Leben gerufen:
 
  • Markt- und Systemintegration erneuerbarer Energien
    Hier wird die konzeptionelle Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beraten.
  • Zusammenspiel von Netzausbau und Ausbau erneuerbarer Energien
    Der Ausbau erneuerbarer Energien einerseits sowie der Ausbau des Übertragungs- und Verteilnetzes andererseits müssen aufeinander abgestimmt sein. 
  • Zusammenwirken von erneuerbaren Energien, konventionellen Energien und der Nachfrageseite
    Diese Arbeitsgruppe wird Empfehlungen für das kosteneffiziente und versorgungssichere Zusammenwirken von erneuerbaren Energien, konventionellem Kraftwerkspark und der Nachfrageseite erarbeiten.
 
In der Plattform Erneuerbare Energien kommen Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Städten und Kommunen, der Erneuerbare-Energien-Branche, der Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber, von Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzverbänden, von Wirtschaftsverbänden und konventioneller Energiewirtschaft sowie Wissenschaftler und Forscher zusammen.
Auch interessant