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Biogas

Neues Power-to-Gas-Verfahren

von , am
23.09.2013

Gülzow - Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt die Entwicklung eines direkt im Fermenter ablaufenden Power-to-Gas-Verfahrens.

Der Stichtag für im Bau befindliche Biogasanlagen wurde vom 1. August auf den 1. Januar 2015 verschoben. © Mühlhausen/landpixel
Wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) dazu in der vergangenen Woche mitteilte, wird der Kohlendioxydanteil des Biogases und im Fermenter erzeugter Elektrolysewasserstoff in zusätzliches Methan umgewandelt.
 
Das Verfahren hat laut FNR nicht nur das Potential, die Produktion des wertvollen Energieträgers Methan zu erhöhen. Es trage auch dazu bei, überschüssigen Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind speicherbar zu machen und damit den Verbrauch vom Ort und Zeitpunkt der Erzeugung zu entkoppeln.

Biogasanlagen als Stromspeicher

Mit dem seit 1. Juli 2013 laufenden Projekt solle der Nachweis erbracht werden, dass die Vorteile des Verfahrens dessen Nachteile überkompensieren können. Letztendlich gehe es aber um die Vision einer "low invest Energiespeichertechnologie", die aus Biogasanlagen effektive Stromspeicher machen könne, so die FNR. Der besondere Clou dabei sei, dass sich die zu entwickelnden Komponenten auch zum Einbau in bestehende Biogasanlagen eignen sollten. Sollte das neue Verfahren seine technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit unter Beweis stellen, könnte es der FNR zufolge in breiterem Umfang eingeführt werden und deutlich mehr Methan für den Ausgleich der unsteten Energieträger Sonne und Wind zur Verfügung stellen.
 
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