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Solar

Paris will Photovoltaik-Investitionen ankurbeln

von , am
21.01.2013

Paris - Die französische Regierung will die Investitionen in erneuerbare Energien ankurbeln, insbesondere im Bereich Photovoltaik.

Für Freiflächenanlagen gibt es keine festen Fördersätze mehr. © Mühlhausen/landpixel
Umweltministerin Delphine Batho kündigte vergangene Woche entsprechende Sofortmaßnahmen mit dem Ziel an, pro Jahr über Solarzellen 1.000 Megawatt (MW) produzieren zu wollen; das ist doppelt so viel wie auf dem Grenelle-Umweltgipfel im Jahr 2007 vereinbart worden war.
 
So sollen kleine Anlagen auf Dächern mit einer Leistungsfähigkeit von weniger als 100 kW begünstigt werden: Hier will die Ministerin Projekten bis zu 10 Prozent (%) zusätzlich bei der Stromabnahme zahlen, wenn in Europa produzierte Solarzellen oder -module verwendet werden.

Neue Solaranlagen in alten Steinbrüchen oder Industriebrachen

Mit der Erarbeitung von Ausschreibungen zum Bau großer Anlagen mit einer Leistungsfähigkeit oberhalb von 250 kW bei einem Gesamtvolumen von 400 MW wurde die zuständige Regulierungsbehörde (CRE) beauftragt, hier handelt es sich insbesondere um "innovative" und "ausgereifte" Technologien.
 
Bei Solaranlagen am Boden sollen Standorte wie Industriebrachen oder alte Steinbrüche bevorzugt werden, um "Konflikte um landwirtschaftliche Flächen zu vermeiden". Außerdem peilt Batho für "mittelgroße Anlagen", die laut Definition des Pariser Umweltressorts bei einer Leistungsfähigkeit von 100 kW bis 250 kW liegen, insbesondere eine Verbesserung der Photovoltaik-Installation auf Dächern an, und zwar im Umfang von 120 MW pro Jahr, aufgeteilt in drei Abschnitte von 40 MW.
 
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