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Biomasse

Pelletpreis leicht gestiegen

© Thorben Wengert/pixelio
von , am
21.11.2013

Mit den fallenden Temperaturen steigt der Preis für Holzpellets. Im November kostet eine Tonne im Schnitt 284,21 Euro. Höchste Zeit also, spätestens jetzt zu bestellen.

Der aktuelle Preis für Holzpellets liegt bei 231,84 Euro je Tonne. Das sind 0,8 Prozent weniger als im Vormonat. © landpixel
Der durchschnittliche Preis für Holzpellets ist im Vergleich zum Oktober um 0,7 Prozent auf 284,21 Euro je Tonne (EUR/t) gestiegen. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) berichtet, sind die Heizungsbetreiber momentan schon recht gut versorgt: "Bundesweit schätzen wir, dass drei Viertel der Pelletkunden für den Winter gerüstet sind", sagt Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV. Unentschlossene sollten jetzt aber zügig bestellen: "Witterung und Straßenverhältnisse sind jetzt noch so, dass unproblematisch und schnell geliefert werden kann. Das kann sich zu dieser Jahreszeit schnell ändern."
 
Verbraucher sollten auf die Kennzeichnung der Pellets mit dem ENplus-Siegel achten. Dies spreche nicht nur für die Güte der Pellets, sondern auch für eine besonders qualifizierte Anlieferung durch den Handel.

Pellets in Nord- und Ostdeutschland am billigsten

Am billigsten sind Holzpellets aktuell in Nord- und Ostdeutschland mit 277,13 Euro je Tonne (bei sechs Tonnen Abnahmemenge).
 
In der Mitte der Republik kosten Qualitätspellets durchschnittlich 283,40 EUR pro Tonne, in Süddeutschland 286,80 EUR/t.
 
Größere Mengen (26 Tonnen) wurden im November 2013 zu folgenden Konditionen gehandelt:
  • Nord/Ost: 261,36 EUR/t
  • Mitte: 265,52 EUR/t
  • Süd: 273,50 EUR/t

Das ist der DEPV-Index

Der DEPV-Index ist der Durchschnittspreis für Holzpellets in Deutschland. Seit Anfang 2011 wird er im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 beziehungsweise DINplus (Abnahme sechs Tonnen lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 Kilometern, inklusive aller Nebenkosten und Mehrwertsteuer).
 
Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.
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