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Biomasse

Pelletpreise steigen leicht

© Mühlhausen/landpixel
von , am
20.08.2013

Berlin - Die hohen Rohstoffpreise wirken sich auf den Pelletmarkt aus: Im August haben die Preise leicht angezogen, der DEPV-Index liegt derzeit bei 274,10 Euro je Tonne.

Die Pellets waren in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt über 30 Prozent günstiger als das Heizöl. © landpixel
Der Preis für Holzpellets ist im August leicht gestiegen. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet, beträgt der DEPV- Index für Deutschland derzeit 274,10 Euro je Tonne (EUR/t). Damit liegt er um 1,76 Prozent über dem Vormonat.
 
Ein Kilogramm Holzpellets kostet in Deutschland durchschnittlich 27,41 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 5,59 Cent. Gegenüber Heizöl bleibt der Preisvorteil von Pellets nach Verbandangaben konstant bei rund 30 Prozent.

Geringer Holzeinschlag lässt Pelletpreise steigen

"Der Preis für Holzpellets hängt stark vom aktuell hohen Preis für Sägespäne ab und der lässt sich mit der relativ geringen Einschlagstätigkeit der Forstwirtschaft erklären", erklärt Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV, den aktuellen Pelletpreis.
 
Regional ergeben sich unterschiedliche Preise für Holzpellets: In Nord- und Ostdeutschland kostet eine Tonne (t) Pellets 268,93 Euro, wenn sechs Tonnen abgenommen werden.
 
Pelletheizer in der Mitte Deutschlands zahlen für Qualitätspellets durchschnittlich 270,16 Euro pro Tonne, in Süddeutschland 277,62 EUR/t.
 
Größere Mengen (26 t) wurden im August zu folgenden Konditionen gehandelt:
  • Nord/Ost: 253,29 EUR/t,
  • Mitte: 254,86 EUR/t,
  • Süd: 264,42 EUR/t. 

Das ist der DEPV-Index

Der DEPV-Index ist der Durchschnittspreis für Holzpellets in Deutschland. Seit Anfang 2011 wird er im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 beziehungsweise DINplus (Abnahme sechs Tonnen lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 Kilometern, inklusive aller Nebenkosten und Mehrwertsteuer).
 
Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. 

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