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Biomasse

Pellets und Solar: Das ganze Jahr über kostensparend heizen

von , am
28.05.2015

Die Kombination einer Pelletheizung und einer Solaranlage ist attraktiv und kostensparend. Damit können die Heizkosten um bis zu einem Drittel gesenkt werden.

Die Pellets waren in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt über 30 Prozent günstiger als das Heizöl. © landpixel
Um ganzjährig eine sichere und kostengünstige Energieversorgung mit Erneuerbaren zu erreichen, macht eine Kombination zweier Energiesysteme Sinn. Gut ergänzen sich nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) eine Pelletheizung und eine solarthermische Anlage.
 
Die Basis für die ganzjährige Heizung und Warmwasserversorgung sollten die Solarkollektoren bilden. Im Winter sollte die Pelletheizung automatisch angeschaltet werden.

Pellets sind 30 Prozent günstiger als Heizöl

Laut DEPI können durch die Kombination die Heizkosten um bis zu einem Drittel gesenkt werden. In den letzten zehn Jahren seien Pellets zudem durchschnittlich über 30 Prozent günstiger als Heizöl gewesen.
 
Seit der Förderungserhöhung des Marktanreizprogramms (MAP) im April 2015 ist das Heizen mit Pellets und Solarenergie noch interessanter geworden: Der staatliche Zuschuss für die Installation einer Pelletheizung in Verbindung mit Solarkollektoren fängt bei 6.000 Euro an.

Zuschuss: 2.750 Euro für die Optimierung der Heizungsanlage

Für die Optimierung der Heizungsanlage werden zusätzlich bis zu 2.750 Euro als Zuschuss gezahlt. Die Förderung wird für folgende Maßnahmen sichergestellt:
  • Ausbau und Entsorgung des alten Öltanks
  • Bau des Pelletlagers
  • Erneuerung des Schornsteins.  
Der Umstieg von fossilen Energiequellen auf eine Pelletheizung ist dem DEPI zufolge ohne großen Aufwand möglich.
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