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Heizkosten

Pelletspreise gestiegen: In diesen Regionen sind sie am günstigsten

Holzpellets beim Einblasvorgang
am Dienstag, 23.11.2021 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Die Pelletspreise sind, wie zur kalten Jahreszeit üblich, im November noch einmal um 7,6 Prozent gestiegen. Bleibt es dennoch beim Preisvorteil gegenüber Heizöl und Gas und wo liegen regionale Unterschiede?

Eine t kostet bei einer Abnahmemenge von 6 t 267,05 Euro, wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) in einer aktuellen Pressemeldung berichtet. Das Preisniveau entspreche damit nun dem März 2019. Im Vergleich zum letzten Monat bedeute dies ein Plus von 16,2 Prozent zum Vorjahr. Ein Kilo Pellets koste 26,71 Cent, die kWh Wärme 5,34 Cent. Ist der Preisvorteil gegenüber des restlichen Brennstoffmarkts noch gegeben?

Von Heizöl und Gas unbeeinflusst

Pelletspreise im Vergleich zu Heizöl und Gas

Trotz der erhöhten Pelletspreise betrage der Preisvorteil gegenüber Heizöl und Erdgas noch immer 38 bzw. 25 Prozent. Damit sind Holzpellets die Gewinner am Markt und stellen die fossilen Energieträger preislich in den Schatten.

Heizöl ist im November mit 8,65 ct/kWh noch teurer als Gas mit 7,12 ct/kWh.

Wo sind Pelletspreise am niedrigsten?

Auch im November 2021 unterscheiden sich die regionalen Pelletspreise voneinander (bei einer Abnahmemenge von 6 t). Am preiswertesten sind sie in Mitteldeutschland mit 263,49 Euro/t. In Nord- und Ostdeutschland kosten die Holzpellets aktuell 265,86 Euro/t und im Süden Deutschlands 267,85 Euro/t.

Größere Mengen (26 t) werden aktuell ebenfalls teurer gehandelt: Süd: 255,11 Euro/t, Mitte: 245,65 Euro/t, Nord/Ost: 249,97 Euro/t (alle inkl. MwSt.).

Steigt mit Pelletspreisen auch die Menge?

94,2 Prozent der Verbraucher seien mit ihrer Pelletheizung zufrieden. „Erfreulicherweise stellen immer mehr Verbraucher auf klimafreundlichen Heizformen um. Die wachsende Anzahl Pelletfeuerungen hat in diesem Jahr auch zu einer deutlich höheren Nachfrage nach dem heimischen Energieträger geführt“, berichtet Martin Bentele, Geschäftsführer beim DEPI.

Die starke Nachfrage lasse auch die Produktionsmenge steigen: So wurden bis zum dritten Quartal in Deutschland schon 2,5 Mio. t hergestellt, was einer Zunahme von 219.000 t bzw. 9,5 Prozent im Vergleich zu letztem Jahr entspreche.

Mit Material von DEPI

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