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Photovoltaik: Einspeisevergütung sinkt um 1,8 Prozent

© Michel Angelo/fotolia
von , am
01.08.2013

Bonn - Die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen sinkt von August bis Oktober um je 1,8 Prozent. Damit wird die Vergütung für große Dachanlagen und Freiflächenanlagen unter zehn Cent pro kWh fallen.

Zwar können viele Verbände und Politiker der EEG-Novelle positive Punkte abgewinnen, richtig überzeugt von dem Papier ist aber niemand. © Mühlhausen/landpixel
Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) im Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Oktober 2013 jeweils zum Monatsersten um 1,8 Prozent sinken. "Der Zubau an Photovoltaik-Anlagen hat sich in diesem Jahr abgeschwächt. Allerdings wurde der gesetzlich vorgesehene Zubaukorridor, an dem sich die Vergütung des Stroms aus Photovoltaik-Anlagen bemisst, im maßgeblichen Zeitraum wieder überschritten. Die Überschreitung war jedoch nicht mehr so hoch wie bei den letzten Festsetzungen. Erstmals wird die Vergütung im Oktober 2013 für große Dachanlagen von einem bis zehn Megawatt und Freiflächenanlagen bis zehn Megawatt unter zehn Cent pro kWh fallen", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Konstante Absenkung der Vergütungssätze

Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird monatlich automatisch angepasst. Hierbei ist eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils ein Prozent vorgesehen. Die Einspeisevergütung wird zusätzlich abgesenkt, wenn sich der Zubau oberhalb des im EEG festgelegten Korridors von 2.500 bis 3.500 Megawatt pro Jahr bewegt. Die Absenkung erfolgt dabei stufenweise je nach Höhe der Überschreitung. Eine Unterschreitung des Zubaukorridors führt dagegen zu einer geringeren Absenkung bzw. Beibehaltung der Vergütung.
Die Bundesnetzagentur ist für die Registrierung der nach dem EEG geförderten PV-Anlagen zuständig. Darüber hinaus ermittelt sie die neuen Einspeisevergütungen und veröffentlicht diese im Bundesanzeiger. "Die Festlegung erfolgt für das jeweilige Folgequartal und sichert so eine kontinuierliche Anpassung der Förderung an den zu erreichenden Zubaukorridor. Im Oktober 2013 werden wir die Werte für das nächste Quartal veröffentlichen", erläuterte Homann. 

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