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Meldepflicht

Photovoltaik: Meldepflicht nicht verpassen!

Solaranlage auf Dach eines Milchviehstalls
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Nicolette Emmerich, agrarheute
am
11.02.2019

Betreiber von Photovoltaikanlagen müssen aufpassen, denn zum 28. Februar 2019 läuft die Frist zur Meldung der sogenannten Konformitätserklärung aus. Bis dahin müssen alle Daten für das Jahr 2018 an den verantwortlichen Netzbetreiber gemeldet worden sein. Auch die Meldung der Eigenversorgung muss bis zum 28. Februar erfolgen, ansonsten drohen empfindliche Rückforderungsansprüche.

Jährlich müssen Betreiber von Photovoltaikanlagen allen Meldepflichten des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) fristgerecht nachkommen. Die fristgerechte Meldung von Anlagen ist eine Voraussetzung für die Zahlung der Einspeisevergütung oder der Marktprämie. Erfolgt die Meldung also nicht, können hohe Rückforderungsansprüche vom Netzbetreiber drohen. Es gilt daher sich jedes Jahr aufs Neue über die notwendigen Meldepflichten zu informieren und ihnen fristgerecht nachzukommen.

Alle Daten zur Verfügung stellen

Zunächst ist die Abgabe der Konformitätserklärung bis zum 28. Februar eines Jahres zu beachten. Hierbei sind die Betreiber von Anlagen verpflichtet, dem Netzbetreiber alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen. Hierzu zählen insbesondere die Mitteilung der eingespeisten Kilowattstunden, ob eine Stromsteuerbefreiung vorliegt oder ob beispielsweise Regionalnachweise ausgestellt worden sind.

Erheblich Strafen können drohen

Auch für Eigenversorger gibt es (zusätzlich) die Pflicht, alle erforderlichen Informationen für eine ordnungsgemäße Abwicklung der EEG-Umlage unverzüglich dem verantwortlichen Netzbetreiber mitzuteilen. Ist dies der Verteilnetzbetreiber, muss die Meldung bis zum 28. Februar 2019 erfolgen. Besteht die Mitteilungspflicht gegenüber einem Übertragungsnetzbetreiber, verlängert sich die Frist um drei Monate auf den 31. Mai 2019. Vergisst der Anlagenbetreiber die Meldung oder erfolgt sie nicht fristgerecht, drohen erhebliche Strafen. So kann die geschuldete EEG-Umlage um 20 Prozent steigen. Dies kann vor allem die Wirtschaftlichkeit und die Finanzierung der Anlage erheblich beeinträchtigen.

Mit Material von Energieagentur Rheinland-Pfalz

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